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-

König Philippe: "Die Terroristen haben uns nicht auseinanderbringen können"

22.03.202609:0822.03.2026 - 16:45
  • Belgisches Königshaus
  • Brüssel
  • Terror-Anschläge von Brüssel
König Philippe bei seiner Rede
König Philippe bei seiner Rede am 22. März 2026 (Bild: Olivier Hoslet/Belga)

Sonntag, auf den Tag genau vor zehn Jahren, wurde Belgien von Terroranschlägen schwer getroffen. 32 Menschen wurden getötet, 350 wurden verletzt. In Brüssel finden am Sonntag Gedenkveranstaltungen für die Opfer der Attentate statt.

Eine erste offizielle Zeremonie im Beisein von König Philippe und Königin Mathilde fand um kurz vor acht Uhr in der Abflughalle des Flughafens Zaventem statt. Dort waren am 22. März 2016 zwei Sprengsätze detoniert. Eine Stunde später gab es in der Metrostation Maelbeek einen weiteren Anschlag. Auch dort fand eine Gedenkfeier statt.

Sowohl in Maelbeek als auch in Zaventem wurde eine Schweigeminute abgehalten. Danach wurden die Namen aller Todesopfer der Anschläge verlesen. Auch Überlebende kamen zu Wort. Sie kritisierten auch einen mangelnden Opferschutz und die fehlende Bereitschaft des Staats, Verantwortung zu übernehmen. Nach Abschluss der Gedenkfeiern nahm sich das Königspaar viel Zeit, persönlich mit Opfern und Angehörigen zu sprechen.

Den Abschluss der Gedenkveranstaltungen zum zehnten Jahrestag der Brüsseler Anschläge bildete am Mittag eine Zeremonie am Denkmal für die Terroropfer in der Nähe des Schuman-Platzes im Brüsseler Europaviertel.

König Philippe gedachte in seiner Ansprache der Opfer der Brüsseler Terroranschläge und bekundete auch den Angehörigen sein Mitgefühl. Er erinnerte an das unermessliche Leid und den Schmerz der Betroffenen, würdigte aber auch ihre Standhaftigkeit und die Arbeit der Rettungs- und Sicherheitskräfte: "Wir werden diesen tragischen Tag niemals vergessen. Die Opfer werden für immer in unseren Herzen bleiben. Zehn Jahre sind vergangen, aber für viele hat die Zeit den Schmerz nicht lindern können."

Gleichzeitig betonte das Staatsoberhaupt, dass es den Terroristen nicht gelungen sei, die Gesellschaft zu spalten und die Menschen auseinanderzubringen. Die Terroranschläge am Brüsseler Flughafen und in der Metrostation Maelbeek "haben uns nur noch näher zusammengebracht", sagte der König.

Er rief aber auch dazu auf, sich den unbequemen Fragen über die Ursachen und Gründe für den Terrorismus zu stellen und warnte davor, dass zehn Jahre nach den Attentaten die Explosion vor der Synagoge in Lüttich uns daran erinnere, dass der Hass in unserer Gesellschaft nach wie vor lebendig sei und - Zitat - "dass wir noch einen langen Weg vor uns haben". "Ich glaube aber an die Stärke unserer Institutionen und an eine friedliche und strahlende Zukunft, die wir nur gemeinsam gestalten können", schloss König Philippe seine Rede.

Das Könispaar bei der Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag der Anschläge von Brüssel
Das Könispaar bei der Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag der Anschläge von Brüssel (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)
Das Könispaar bei der Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag der Anschläge von Brüssel
Das Könispaar bei der Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag der Anschläge von Brüssel (Bild: Nicolas Materlinck/Belga)
Das Königspaar legt einen Kranz zum Gedenken der Opfer der Brüsseler Anschläge nieder
Das Königspaar legt einen Kranz zum Gedenken der Opfer der Brüsseler Anschläge nieder (Bild: Nicolas Maeterlinck/Belga)
Denkmal Brüsseler Anschläge
Gedenktafel in der Metrostation Maelbeek (Bild: Emile Windal/Belga)

Die Anschläge am 22. März 2016 in Brüssel sind bis heute die blutigsten in der Geschichte des Landes. Insgesamt töteten die islamistischen Selbstmordattentäter in Zaventem und Maelbeek 32 Menschen. Hunderte weitere wurden zum Teil schwerst verletzt und leiden bis heute körperlich und psychisch an den Folgen der Angriffe.

Die Brüsseler Anschläge betten sich außerdem ein in die breite Terrorkampagne des sogenannten Islamischen Staates gegen den Westen. So gehörten die Brüssel-Attentäter zu den gleichen Netzwerken wie die Terrorzelle, die am 15. Januar 2015 in Verviers ausgehoben worden war, und wie die Terrorkommandos, die am 13. November des gleichen Jahres in Paris 130 Menschen ermordet hatten.

Ursprünglich wollten wohl auch die Brüssel-Attentäter in Frankreich zuschlagen. Allerdings fühlten sie sich von den Ermittlungen in Belgien nach den Pariser Anschlägen schließlich so in die Enge getrieben, dass sie überstürzt stattdessen in Brüssel ihre Anschläge verübten.

Nach einem Mammutprozess wurden die überlebenden Terroristen und diverse Helfer Ende 2023 zu langjährigen beziehungsweise lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Einige von ihnen waren zuvor bereits wegen ihrer Beteiligung am Blutbad in Paris zu schweren Strafen verurteilt worden.

vrt/rtbf/belga/jp/mh

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