Wegen der zunehmenden Anzahl Transitmigranten an der belgischen Küste fordert der Gouverneur von Westflandern mehr Mittel vom Föderalstaat. Die Polizeidienste müssten personell verstärkt werden, so Karel De Caluwé.
Durch das gute Wetter der letzten Tage haben wieder mehr Migranten versucht, per Boot nach Großbritannien zu gelangen. Erst in der Nacht zum Freitag hatte die Polizei rund 30 Menschen aufgegriffen, die sich bei De Panne in den Dünen versteckt hielten und auf ein Boot warteten, das sie erst nach Calais in Nordfrankreich und vor dort nach England bringen sollte. Die Beamten nahmen außerdem einen mutmaßlichen Schleuser fest.
Durch mehr Polizeipräsenz könne verhindert werden, dass die Migranten den Weg ins Wasser fänden und im schlimmsten Fall angespült würden, so der Gouverneur von Westflandern.
vrt/jp