Pendler und Zugreisende müssen sich ab Sonntagabend 22 Uhr auf ein eingeschränktes Angebot einstellen.
Grund ist eine Protestaktion der Gewerkschaften, die sich gegen gewisse Entscheidungen der Föderalregierung richtet.
Rentenreform: Gewerkschaften wollen Druck auf Regierung aufrechterhalten
Wie die Nationale Eisenbahngesellschaft mitteilt, werden am Montag sieben von zehn IC-Zügen verkehren, die die größeren Städte im Land verbinden. Bei den sogenannten L- und S-Zügen werden 50 Prozeent der geplanten Verbindungen aufrechterhalten. Hingegen werden nur wenige P-Züge fahren, die normalerweise zu den Stoßzeiten verkehren. Alle P-Züge, die am Sonntagabend für Studierende eingesetzt werden, seien nicht von Streichungen betroffen, so die SNCB.
Die Arbeitsniederlegungen bei der Bahn dauern bis Mittwoch einschließlich. Dabei können die Auswirkungen des Streiks jeweils variieren.
belga/mh