Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) verurteilt die Idee, dass ein Parlamentsabgeordneter und Parteivorsitzender wegen der Ausübung der Meinungsfreiheit mit einem Einreiseverbot belegt werden könnte.
Hintergrund ist der Online-Schlagabtausch zwischen US-Botschafter Bill White und dem Vooruit-Vorsitzenden Conner Rousseau. Es gehe um jene Meinungsfreiheit, die die Vereinigten Staaten in Europa fördern wollten, sagte Prévot. Gleichzeitig rief er zur Deeskalation auf.
Unklar ist zurzeit, ob Rousseau ein formelles Einreiseverbot erhalten hat oder ob es sich um eine Drohung von Botschafter White handelt. Der Vorsitzende der flämischen Sozialisten sagte in einem Video auf Instagram "Wir dürfen unsere Meinung äußern, solange wir nicht zu Hass und Gewalt aufrufen". Damit reagierte Rousseau auf eine Nachricht von US-Botschafter White auf X, der wiederholt erklärt, der Vooruit-Vorsitzende dürfe nicht in die USA einreisen, solange er seinen Vergleich zwischen Donald Trump und Adolf Hitler nicht zurückgenommen habe.
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