Der Landwirt, der am Samstag auf der Grand Place mehrere Tonnen Kartoffeln abgekippt hat, fordert, König Philippe zu sprechen. Das berichtet die RTBF.
Der Landwirt hatte mit der Aktion gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen mit südamerikanischen Ländern protestiert. Er wollte deutlich machen, dass sich sein Kartoffelanbau nicht mehr lohne. Montag ist er nach Brüssel zurückgekehrt, um seinen Traktor abzuholen.
Am Mittag schlug er vor dem königlichen Palast auf, um mit König Philippe zu sprechen und ihm einen Sack Kartoffeln zu überreichen. Er wolle dem König das Unbehagen der Landwirte erklären, sagte der Landwirt aus Ath in der RTBF.
Es ist noch nicht klar, ob der König den Landwirt empfangen wird. Unklar ist auch noch, welche rechtlichen Konsequenzen dem Bauern für die Aktion auf der Grand Place drohen. Andere Landwirte haben bisher rund 28.000 Euro Spenden gesammelt, um ihren Kollegen aus Ath zu unterstützen.
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