NRW hält 20 Intensivbetten für Belgier frei

In Nordrhein-Westfalen werden 20 Intensivbetten für belgische Corona-Patienten freigehalten. Das sagte der flämische Arzt Hugo Van Aken in der VRT. Er ist medizinischer Leiter an der Uniklinik Münster.

Intensivstation - Betreuung von Covid-Patient

Illustrationsbild: Thomas Kienzle/AFP

Das bedeute aber nicht zwangsläufig einen Zustrom von Patienten aus Belgien. Wenn diese Betten voll seien, müsse erneut nach Lösungen gesucht werden.

Die Lage in Deutschland sei schlimm, aber im Gegensatz zu Belgien und den Niederlanden geht es in Deutschland noch relativ gut, so Van Aken.

vrt/cd

5 Kommentare
  1. Margarete Rossberg

    So sieht gelebtes Europa aus.

  2. Lutz-René Jusczyk

    Stimmt. Dem kann ich mich nur anschließen.

  3. Marcel scholzen eimerscheid

    Und ein Armutszeugnis für Belgien…

  4. Dieter Leonard

    Auch in Deutschland werden Patienten schon längere Zeit von einigen am meisten betroffenen Ländern (die u.U. mehr Einwohner zählen, als Belgien) in andere Bundesländer verlegt. Auch die Niederlande verlegen Patienten nach Deutschland.
    In der ersten Welle wurden Patienten von Frankreich nach Deutschland und von Italien nach Bayern verlegt …

    Über Armutszeugnisse kann man aber geteilter Meinung sein. Die stellen sich nicht nur Länder oder deren Regierungen aus…

  5. Maria van Straelen

    In ganz NRW 20 Betten, Waaahnsinn. Das ist Bettenverkauf, denn wie wir wissen, sind viele Krankenhäuser privat betrieben. Ich habe dort durch meinen von schwerem Schlaganfall betroffenen Bruder bereits haarsträubende Situationen mitgemacht. Um Nächstenliebe bzw. Europagesinnung geht es da nicht, so sehr die selbsternannten Europabeschützer dies auch denken …