Meinungsumfrage: 67 Prozent der Befragten befürworten Corona-Impfpflicht

Die verschärften Corona-Maßnahmen, die der Konzertierungsausschuss am Mittwoch verkündet hat, halten die Hälfte der Belgier für nicht ausreichend, um die Pandemie zu überwinden.

Impfzentrum in Charleroi (Bild: Frederic Sierakowski/Isopix/Pool/Belga)

Impfzentrum in Charleroi (Archivbild: Frederic Sierakowski/Isopix/Pool/Belga)

Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos ergeben, die die Zeitung Het Nieuwsblad in Auftrag gegeben hatte.

Zwei Drittel der Befragten würden einen erneuten Lockdown befürworten. Die Zustimmung für eine Impfpflicht ist noch größer. 67 Prozent wären dafür.

Das Meinungsforschungsinstitut hat auch nach den Erwartungen für die Jahresendfeiern gefragt. Fast acht von zehn Befragten haben wenig Hoffnung, dass sie Weihnachten und Neujahr im großen Familien- oder Freundeskreis feiern werden.

belga/rtbf/jp

Ein Kommentar
  1. Guido Scholzen

    Und wer haftet dann für gesundheitliche Schäden aufgrund von Nebenwirkungen?

    Es gibt Leute, die sich nicht impfen lassen wollen, aber nicht weil es Impfgegner sind, sondern weil Nebenwirkungen befürchtet werden wie allergische Reaktionen, Fieber… bis zur Thrombose-Gefahr. Auch Impfschäden können nachhaltig schaden, siehe Impfen gegen die Schweinegrippe 2009 (Narkolepsie).
    Diese Fälle sind eben NICHT DIE MEHRHEIT, aber warum wird diese Frage bei Impfpflicht nicht genügend mitdiskutiert? Politisch nicht korrekt?

    Wer haftet für diese Kollateralschäden? Der geimpfte, obwohl er nicht wollte?

    Kommt nach der Wehrpflicht nun die Impfpflicht? Bei der Wehrpflicht gab es wenigtens noch zuvor eine „Musterung“, ob der Betreffende auch tauglich ist. Und beim Militär hat das Urteil eines Arztes mehr Gewicht als der Befehl eines Generals.