Wallonie führt Covid-Safe-Ticket zum 1. November ein

Auch die Wallonische Region wird ab dem 1. November das Covid-Safe-Ticket (CST) in weiteren Lebensbereichen anwenden. Das hat die Regierung beschlossen.

Brüssel führt das Covid-Safe-Ticket ein (Illustrationsbild: James Arthur Gekiere/Belga)

Illustrationsbild: James Arthur Gekiere/Belga

Dabei orientiert sich die Wallonie an den Regeln, die auch in der Region Brüssel gelten. Vorgelegt werden muss das Covid-Safe-Ticket dann in Diskotheken, in den Innenbereichen des Horeca-Sektors, in Einrichtungen, in denen Risikopatienten leben, wie etwa Krankenhäuser oder Pflegeheimen, in Sporteinrichtungen innen, aber auch draußen, wenn dort mehr als 200 Menschen zusammenkommen.

Außerdem gilt das Covid-Safe-Ticket bei Festen, Kongressen oder kulturellen Veranstaltungen wenn in Innenräumen mehr als 50 Menschen zusammenkommen oder mehr als 200 draußen.

Vorlegen muss das Ticket jeder ab 16 Jahren, in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und bei Massenveranstaltungen jeder ab 12 Jahren. Bei Verstößen drohen Strafen von 50 bis 2.500 Euro.

rtbf/okr

14 Kommentare
  1. Joseph Michels

    Eine Riesenschweinerei. Mehr gibt es (vorerst) dazu nicht zu sagen.

  2. Andrea Fasch

    Vor einer guten Woche habe ich an einer Veranstaltung teilgenommen und zum ersten Mal mein Ticket gezeigt, nach dem Eingang „war Covid vorbei und vergessen“
    Ich bin begeistert!
    Jeder kann sich jetzt gratis impfen lassen – und wer nicht mag, muss sich testen lassen oder daheim bleiben.

  3. Sabine DuMont

    Haha diese rumjammererei bis zum nimmerleinstag… Stellt euch nicht so an… Bis nächsten Sommer dann wird es vielleicht gelockert. Eure Luxusprobleme will man haben….
    Würde mich beömmeln wenn es auch in Kleider Geschäfte mit Impfung nur noch Einlass demnächst… Dann sind manche bereit im Kartoffel Sack rum zu laufen.

  4. Ben Appelt

    Endlich wird im Kommentarbereich das originäre Problem angesprochen:

    „Nach dem Eingang war C vorbei und vergessen.“

    Eine geimpfte Person kann dennoch das C-Virus übertragen (Spreader) ohne daran zu erkranken (Ziel & Sinn der Impfung). Daher ist es total unlogisch Geimpften und Genesenen einer Art „Persilschein“ in Form eines CST zu geben, ohne aktuelle Testung, und alle anderen müssen sich testen lassen.
    Das heißt also, es werden potenzielle Spreader- bzw. Superspreaderevents veranstaltet, wo sich das C-Virus weiterverbreiten kann. Dann bleibt nur zu hoffen, dass es keine „Imfpdurchbrüche“ wie in Israel geben wird.

  5. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrte Frau Fasch,

    Ihre Schadenfreude gegenüber Ungeimpften, die dann halt „daheim bleiben“ sollen, ist nicht zu übersehen.

    Ich weiß nicht, ob Sie Kinder haben, aber würden Sie in dem Falle, wo Sie welche hätten, diese alle 6 Monate impfen lassen, damit sie zur Schule oder ins Kino gehen dürfen? Wo ist Ihre Schmerzgrenze, ab der Sie eine gewisse Skepsis gegenüber dem Impfglauben entwickeln würden?

    Ich finde es sehr bedenklich, wenn Menschen sich über die Überzeugung anderer erheben und ihre eigene Überzeugung oder ihren eigenen Glauben (Impfung ist das Heilmittel) als unumstößliche Wahrheit postulieren und es legitim finden, wenn Anders-Überzeugte schlicht und ergreifend „bestraft“ werden.

    Noch vor einigen Wochen wurde auch der Moderna-Impfstoff zu diesen Alleheilmitteln gezählt, und jetzt wird er plötzlich in Skandinavien für jüngere Leute und in Island sogar komplett verboten.

    Und ab wann zweifeln Sie? Erst dann, wenn Paasch oder De Croo Bedenken äußern?

  6. Joseph Haag

    Was soll denn der ganze Mist. In Belgien gibt es doch ein Antidiskriminierungs Gesetz. Also dürfen es diese Unterscheidungen gar nicht geben.
    Außerdem habe ich vor ein paar Tagen erfahren, dass in Israel 94% der Infizierten GEIMPFTEN INFIZIERT SIND
    (Originaltext liegt mir vor)

  7. Dieter Leonard

    @ J. Haag

    Wäre es möglich zu erfahren, was es bedeutet, dass „in Israel 94% der infizierten Geimpften infiziert sind“ und woher diese Informationen stammen?
    (Ich denke, dass 100% der infizierten Geimpften infiziert sind… 😉 )
    Im Ernst: Je mehr Menschen geimpft sind, desto größer wird der Anteil der hospitalisierten Geimpften, da es – insbesondere bei immungeschwächten Personen – zu Impfdurchbrüchen kommen kann. Diese sind jedoch im Verhältnis zur Gesamtzahl der geimpften Bevölkerung gering. Keine Impfung liefert einen 100% Schutz.
    Würden sich alle Menschen impfen lassen, läge der Anteil der Geimpften in den Krankenhäusern tatsächlich bei … 100%.
    Da in Israel der Anteil der älteren geimpften Bevölkerung besonders hoch ist und Israel das Land ist, dass bereits frühzeitig mit der Impfung der älteren Bevölkerung begonnen hatte, ist diese Entwicklung nicht außergewöhnlich.
    Dies alles ändert nichts an der Tatsache, dass die Impfung dazu beiträgt, dass weniger Menschen erkranken und weniger Menschen einen schweren Krankheitsverlauf erleiden.

  8. Yves Tychon

    @ Joseph Haag: Sie behaupten, dass « in Israel 94% der Infizierten GEIMPFTEN INFIZIERT SIND ». Bedeutet dass im Umkehrschluss, dass 6% der nichtinfizierten Nichtgeimpften nicht infiziert sind? Oder habe ich Sie da missverstanden?

    Ansonsten – ich mache mich jetzt bestimmt bei einigen beliebt – kommen mir die Impfgegner so vor wie die militanten Kettenraucher der 60er und 70er Jahre des letzten Jahrhunderts: Die ganze Sache ist ungefährlich, stört keinen und gefährdet erst recht niemanden.

  9. Jahn Konopka

    Endlich 🙂
    Da Eupen wissentlich in der Region Lüttich liegt und diese wiederum in der Wallonie wird es das CST auch bei uns bald geben

    Egal was Pasch und Co erzählen, die Wallonie entscheidet
    Und da Wir in der Wallonie wohnen, haben die Impfverweigerer halt Pech gehabt

  10. Volker Schober

    Es ist schon abartig, wie Menschen, die eine wohl-informierte Abwägung zwischen einem möglichen Nutzen und den sehr wohl bekannten, aber meist verschwiegenen schwerwiegenden Impfschäden der Covid-Impfungen gemacht haben, als Impfverweigerer denunziert werden.
    Dazu muss man sich gar nicht in alternativen Medien umschauen. Es reicht schon, wenn man sich die offiziellen Zahlen von CDC, EMA oder RKI zu gemeldeten Impfschäden anschaut und diese mit den Zahlen der anderen Impfungen der letzten 20 Jahre vergleicht.

  11. Dieter Leonard

    @V. Schober

    Sprechen Sie von Impfschäden oder Impfnebenwirkungen?
    Vergleichen Sie doch einmal das Risiko einer Impfnebenwirkung oder Impfschädigung mit dem Risiko einer Erkrankung oder einer tödlich endenden Erkrankung.
    Alle Statistiken zeigen den Nutzen einer Impfung sowohl für die individuelle Gesundheit, für die Eindämmung der Pandemie, wie für die Situation in den Krankenhäusern.
    Wer sich – aus welchem Grund auch immer (und sei es wegen der Panikmache und Desinformation von Querdenkern) – nicht impfen lassen möchte, trifft eine legitime Entscheidung.
    Ich bin gegen eine umfassende Impfpflicht aber auch der Meinung, dass jeder seine Entscheidung zu verantworten hat und die Konsequenzen tragen muss.
    Sei es individueller oder gesamtgesellschaftlicher Art.
    Da die Delta-Variante des Virus dazu führen wird, dass über kurz oder lang die gesamte Bevölkerung mit dem Virus in Berührung kommen wird, wird man die Tragweite der individuellen Entscheidungen möglicherweise erst später beurteilen können. Dann darf sich jedoch niemand beklagen, sich so und nicht anders entschieden zu haben.

  12. Carl Schumacher

    Nanu, Herr Leonard, ich zitiere Sie :

    „Wer sich …nicht impfen lassen möchte, trifft eine legitime Entscheidung.“

    Da hab ich, und andere wohl auch, von Ihnen aber schon ganz andere Aussagen gelesen.

  13. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Leonard,

    Sie behaupten, „alle Statistiken zeigen den Nutzen einer Impfung sowohl für die individuelle Gesundheit, für die Eindämmung der Pandemie, wie für die Situation in den Krankenhäusern.“ Dass die Impfung helfen soll, die Pandemie einzudämmen ist aber an den Zahlen aus Israel nicht ersichtlich. Es zeigt sich, dass die „ungültig Geimpften“ (sprich es sind mehr als 6 Monate seit der letzten Impfung vergangen) mittlerweile genauso oft positiv getestet werden, wie die Ungeimpften. Die 50% Drittimpfquote liegt übrigens in weiter Ferne. Also werden in einigen Monaten über die Hälfte der Israelis als „ungeimpft“ zurückgestuft werden, und das wird Ärger geben!

    Und dann stelle ich mir die Frage, was Sie genau mit „Eindämmung der Pandemie“ meinen, wenn Sie ein paar Zeilen weiter einräumen, „dass über kurz oder lang die gesamte Bevölkerung mit dem Virus in Berührung kommen wird.“

  14. Volker Schober

    Sehr geehrter Herr Leonard,

    ich spreche von dauerhaften Impfschäden, nicht von vorübergehenden Nebenwirkungen.

    Die „Sicherheit“ der Covid-Impfungen kann man z.B. in der VAERS Datenbank der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC selbst ermitteln: 761 Verdachtsfälle auf tödliche Impfnebenwirkungen bei allen Influenza-Impfungen seit 2000, aber 6860 Verdachtsfälle bei den Covid-Impfungen in 8 Monaten. Das RKI hat die schwerwiegendsten Nebenwirkungen mittlerweile in seinen Sicherheitsberichten bestätigt: Perikarditis, Thrombosen, Zyklusstörungen, Anaphylaktische Reaktionen und das Guillain-Barré-Syndrom.
    Zur Einschätzung des persönlichen Risikos einer schweren Covid-19 Erkrankung hilft ein Vergleich der Todesfälle mit Coronavirus in Deutschland nach Alter: 0-39 Jahre: 357, 40-59 Jahre: 3898, 60+ Jahre: 87617

    Mittlerweile kenne ich 3 Personen mit dauerhaften Impfschäden persönlich: Eine Person hat seit der Impfung ständig zu kalt, eine weitere dauerhaft zu hohen Puls sowie Kopfschmerzen in nie gekanntem Ausmaß. Die 3. Person bekam kurz nach der Impfung die allseits bekannten Herzprobleme und musste 4 Stents erhalten.

    Da soll mir noch einer sagen, die Impfung wäre sicher.