Flandern plant Einführung eines Corona-Passes für Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Krankenhäuser und Pflegeheime in Flandern wollen den Corona-Pass einführen. Das schreibt die Zeitung De Morgen.

Coronavirus (Bild: Loic Venance/AFP)

Illustrationsbild: Loic Venance/AFP

Demnach plant der flämische Pflegeverband, dass Besucher vor Betreten einer Einrichtung ein Gesundheitszertifikat vorzeigen müssen. Dieses liefert den Nachweis, dass jemand vollständig geimpft oder negativ getestet wurde. Laut flämischem Pflegeverband geht es vor allem darum, die Krankenhäuser und Pflegeheime coronafrei zu halten.

Ein Corona-Pass ist in Belgien bislang nur für Auslandsreisen oder Veranstaltungen Pflicht. In der Hauptstadtregion Brüssel soll er am 1. Oktober außerdem im Horeca-Sektor und für Krankenhausbesuche nötig sein.

vrt/jp

13 Kommentare
  1. Gerhard Schmitz

    Würde man die Alten wirklich schützen wollen, wäre – wenn überhaupt – ein Test vor dem Zutritt das Vernünftigste, angesichts der Tatsache, dass auch Geimpfte noch infektiös sein können.

    Und wieder Mal ist der Verdacht nicht unbegründet, dass es den Befürwortern des Corona-Pass vorrangig eben nicht um den Gesundheitsschutz der Alten sondern um den Vertrieb der Impfstoffe geht.

  2. Nadine Zinke

    Herr Schmitz
    Ich stimme ihnen voll zu
    Alles nicht mehr normal

  3. Alexander Hezel

    Alles nicht mehr „normal“ in der Tat Frau Zinke, dass Impfverweigeropfosten die Gesellschaft in Geiselhaft nehmen, weil Fakten und Volksgesundheit scheinbar nicht mehr zählen – lasst uns die Zukunft darauf bauen, dass jeder jeden hausgemachten Quark zu respektierbarer Expertenmeinung aufplustern kann, dann kommen wir sicherlich weiter.
    Sie können einem nur noch Leid tun, dass Sie so einem wie Schmitz auf den Leim gehen…
    Gehen Sie sich ruhig als „freie“ Impfverweigerin mit Covid-19 anstecken und schauen Sie mal , was so dabei rauskommt. Viel Glück.

  4. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Hezel,

    Ich verstehe nicht, wieso Sie glauben, dass man Experte sein muss, um zu verstehen, dass in dem Falle, wo Geimpfte und Ungeimpfte etwa gleichermaßen ansteckend sind, man nur die Ungeimpften testen möchte, bevor Sie zur Risikogruppe dürfen, die Geimpften aber ungetestet hinein dürfen.

    Und, ich bin zwar kein Virologe, aber ich kann recht gut, ohne die Hilfe von „Zahlen-Experten“ in Anspruch zu nehmen, mit Zahlen umgehen. So betrachte ich mich durchaus in der Lage, meine eigenen Schlüsse aus Statistiken wie Übersterblichkeit, Impfquote etc. zu ziehen bzw. Vergleiche zwischen verschiedenen Ländern oder Regionen anzustellen.

    Wenn Sie der Meinung sind, sich mangels eigener Expertise gar keine EIGENE Meinung bilden zu können, muss ich davon ausgehen, dass Sie sich letztendlich mit dem Nachplappern von Aussagen „ihrer“ Experten begnügen, womit sich allerdings ein Problem stellt, denn wie können Sie mangels eigener Expertise überhaupt wissen, wer denn RICHTIGER Experte ist.

  5. Alexander Hezel

    „wo Geimpfte und Ungeimpfte etwa gleichermaßen ansteckend sind“ Falsch. Wieder nur Lüge und Manipulation.

    Schlüsse ziehen? Wohl kaum. Eher eine Dauerdesinformationskampagne mit Zahlenjonglierereien und Kaffeesatzleserei, um eine verkorkste Selbstbestätigung zusammenzuschustern, ohne die geringste Ahnung von Virologie und Medizin.
    Glücklicherweise sitzen beispielsweise im Hohen Gesundheitsrat und in der Expertengruppe GEMS richtige Experten und nicht irgendwelche Erleuchtete aus der Eifel.

    Wenn die Menschen ihre Gesundheit lieber Facebook, irgendwelchen Schreihälsen oder dem delirierenden Nachbarn anvertrauen anstatt dem Hausarzt oder Gesundheitsexperten, dann müssen sie sich eben nicht wundern, wenn sie irgendwann im langsamen Erstickungstod auf einer Intensivstation einsam dahinsiechen. In aller Freiheit.

  6. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Hezel,

    Die britische Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) und die US-Seuchenschutzbehörde (CDC) haben beide festgestellt, dass „Geimpfte eine ähnliche Viruslast haben könnten wie Ungeimpfte und somit auch genauso ansteckend sein könnten“.

    Drosten erklärt am 6.9.21: „Also ein nicht Geimpfter hat viel mehr Virus und der kann selbst einen Geimpften noch infizieren. Oder ein Geimpfter, der ein bisschen Virus hat, aber der dann auf einen Ungeimpften trifft, der Ungeimpfte ist so empfindlich für das Virus, dass der dann infiziert wird.“

    Daraus schließe ich zum einen, dass Herr Drosten einen direkten Zusammenhang zwischen Viruslast und Infektiosität einraümt und zum anderen, dass die Erkenntnisse vom PHE und CDC in diametralem Widerspruch zu Drostens einleitendem Satz stehen.

    Nun Herr Hezel, welchen Experten „nehmen“ Sie denn jetzt?

  7. Alexander Hezel

    Zu CDC: Sie kennen schon den Unterschied zwischen ansteckend „sein könnten“ und definitiv ansteckend „sind“? Man weiss es eben nicht genau, aber Sie verbreiten die Lüge, dass es ganz klar der Fall sein soll.

    Zu Drosten: Er sagt, dass ein Ungeimpfter ein höheres Risiko hat sich anzustecken (logisch, er ist nicht geimpft), und nicht, dass Geimpfte das Virus „genauso“ weitergeben… Wieder eine Verdrehung. Sie versuchen hier den Spieß um zu drehen, und Geimpfte zum Sündenbock zu machen dafür, dass Ungeimpfte sich anstecken und mehrheitlich erkranken oder sterben weil sie eben nicht geimpft sind. Ziemlich perfide.

    Wenn doch alles „nicht so schlimm“ ist, wie sie immer wieder suggerieren und behaupten, warum kümmert es sie denn überhaupt, ob Geimpfte das Virus weitergeben können? Warum kümmern Sie überhaupt alle Maßnahmen, Statistiken und Studien? Richtig, weil sie in ihrer Bestätigungsblase rechthaberisch und völlig resistent gegen Argumente herumphantasieren und Kaffeesatz lesen, um ihr eigenes Ego zu bedienen.

  8. Claudia Gottschling

    Gerhard Schmitz, wenn ein Ungeimpfter einen Geimpften infiziert, dann bekommt der Geimpfte keinen so schweren Verlauf. Infiziert ein Geimpfter einen Ungeimpften, kann der einen schweren Verlauf bekommen. Die Impfung schützt also vor schweren Verläufen. Also ist es doch logisch, sich impfenzulassen und sich nicht auf dem Rücken der Geimpften auszuruhen.

  9. Gerhard Schmitz

    Sehr geehrter Herr Hezel,

    Und eben weil der Konjunktiv verwendet wird, ist es epidemiologisch der reinste Blindflug, wenn man so tut, als ob die Geimpften nachweislich, im Gegensatz zu den Ungeimpften, keinerlei Gefahr für die Risikogruppe darstellen würden. Übrigens weisen die aktuellen Daten aus Israel daraufhin, dass die doppelt und dreifach Geimpften zusammen sich in etwa in ihrer Kohorte so oft infizieren, wie die Ungeimfpten in deren Kohorte. Dabei muss man bedenken, dass die Ungeimpften deutlich öfter getestet werden. Und dass die Inzidenz in den Impfhochburgen (UK, Israel, USA) im Vergleich zum Impfmuffel Indien deutlich höher liegen, ist ein starkes Indiz dafür, dass die Geimpften massiv an der Übertragung beteiligt sind.

    Und es „kümmert“ mich als Ungeimpfter sehr wohl, wenn die Geimpften Gesetze und Verordnungen erlassen, die darauf hinauslaufen, dass die Ungeimpften ihrer Grundrechte beraubt werden.

  10. Alexander Hezel

    Um nun endgültig die Märchengeschichten des Herrn Schmitz und anderer „Schlüssezieher“ einmal aus der Welt zu schaffen, hier Studienbefunde der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC, am vergangenen Freitag veröffentlicht (nachzulesen in der amerikanischen Presse, u.a. Washington Post und CBS, und auf der Website der CDC):
    Aus den Zahlen der letzten zwei Monaten, in denen die Delta-Variante vorherrschte, geht hervor, dass Ungeimpfte ein 4 mal (!) höheres Risiko haben, an Covid-19 zu erkranken, ein über 10 mal (!) höheres Risiko einer Krankenhauseinweisung und ein 11 mal (!) höheres Risiko haben, an der Erkrankung zu sterben!

  11. Claudia Gottschling

    Danke für die Daten, Alexander! Herr Schmitz wird es aber ganz sicher schaffen, diese ins Gegenteil zu verkehren und zu verbreiten und damit falsche Informationen zu verbreiten. So wie er letztens behauptet hat, dass 90% der Corona Intensivpatienten geimpfte Personen seien. Es gehört schon eine Menge Kreativität dazu, solche alternativen Fakten zu erfinden. Traurig nur, dass eine bestimmte Klientel immer noch darauf anspringt.

  12. Gerhard Schmitz

    Herr Hezel,
    Dass die Impfung möglicherweise den Geimpften (kurzfristig) vor Corona schützt, habe ich nie bestritten. Damit der Covid-Pass epidemiologisch Sinn macht, muss die Impfung auch die Übertragung des Virus verhindern oder zumindest deutlich verringern. Und genau das ist nicht erwiesen und auch in Anbetracht der Lage in Israel mehr als unwahrscheinlich.

    Des Weiteren differenziert der CDC-Bericht leider nicht zwischen den Altersgruppen. Die Datenlagen sowohl in Belgien als auch in Israel belegen eindeutig, dass COVID-19 die 60+ bedroht. Des Weiteren weist diese Studie eine typische Schwäche auf, weil sie zwei sich „kreuzende“ Verläufe (steigende Impfquote und fallende Inzidenz) mit Durchschnittswerten sehr vereinfacht glättet.

    Selbst dann, wenn diese Zahlen die Realität korrekt abbilden würden, sagen sie NICHTS über die Nebenwirkungen der Impfung aus. Sie können es doch den Leuten nicht verübeln, wenn sie mehr Angst vor diesen Nebenwirkungen haben als vor Corona.

  13. Volker Schober

    Trotz 2G-Bedingungen haben sich bei einer Party in Münster mittlerweile bereits 72 Besucher mit Corona infiziert.
    Wie noch mal verhindert jetzt die Impfung die Ansteckung anderer Personen?
    Also entweder 1G – Getestet für alle oder man kann sich das ganze Theater sparen!