Middelkerke: Frauen von Feuerwehrleuten durch Betrug frühzeitig gegen Corona geimpft

In Middelkerke hat es einen Betrugsfall bei den Corona-Impfungen gegeben. Drahtzieher war der Kommandant der Feuerwehr.

Straßenschild in Middelkerke (Bild: Thierry Roge/Belga)

Straßenschild in Middelkerke (Bild: Thierry Roge/Belga)

Wie die VRT berichtet, war der Kommandant Ende Februar vom Impfzentrum in Middelkerke aufgefordert worden, eine Liste der Mitglieder der Feuerwehr zusammenzustellen. Ziel war es, diese vorzeitig gegen das Coronavirus zu impfen, falls Impfdosen des Herstellers Astrazeneca übrig bleiben sollten.

Wie jetzt bekannt wurde, waren auf der Liste auch die Namen der Partnerinnen der Feuerwehrleute vermerkt. Der für die Überprüfung der Liste zuständige Mitarbeiter der Gemeinde ließ die Sache durchgehen. Bei ihm handelt es sich um den Sohn des Feuerwehrkommandanten.

Gegen beide wurden inzwischen Disziplinarverfahren eingeleitet.

vrt/mh

2 Kommentare
  1. Marcel Scholzen Eimerscheid

    Typisch Belgisch. Mit Beziehungen geht alles. 😉😉😉

  2. Jürgen Kniepen

    Und das in der Zeit wo nicht Mal die hilfsbedürftigen Bewohner von Seniorenheime geimpft worden sind. Sollte gerichtlich sehr streng bestraft werden, da dadurch Heimbewohner gestorben sind wegen eben genau diesen fehlenden Impfstoff, der den Egoisten verabreicht worden ist. Das diese Staatsdiener, Feuerwehr gehört zu dieser Gruppe, den hilfsbedürftigen am untersten Ende der Leiter den rettenden Impfstoff weg genommen wird, ist einfach nur verachtlich. Hoffentlich trifft denen die volle Härte des Gesetzes. Einfach nur zum…..WÜRGEN!