Beinahe 40 Prozent der Erwachsenen in Belgien geimpft – DG Spitzenreiter

Die Corona-Impfkampagne in Belgien schreitet mit großen Schritten voran. Inzwischen sind mehr als 3,5 Millionen Menschen in Belgien mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Das sind 38,8 Prozent der Erwachsenen.

Corona-Impfstoff (Illustrationsbild: Hatim Khagat/Belga)

Illustrationsbild: Hatim Khagat/Belga

Spitzenreiter ist die Deutschsprachige Gemeinschaft mit einem Impfgrad von 44 Prozent bei den Erwachsenen. In der Wallonie sind es 40 Prozent, in Flandern 39. In Brüssel sind 31 Prozent der Erwachsenen mindestens einmal geimpft.

Mehr als eine Million Menschen sind vollständig geimpft (11,9 Prozent der erwachsenen Bevölkerung).

Alleine letzte Woche sind nach Informationen der RTBF 730.000 Impfdosen verabreicht worden. Ab Ende Juni sollen es 1,2 Millionen Impfdosen pro Woche werden.

Geht es in diesem Tempo weiter, sind in der Mitte des Sommers 80 Prozent der Erwachsenen mindestens ein Mal geimpft.

belga/rtbf/km

10 Kommentare
  1. Kathrin Schumacher

    Kann jemand diese Frage für mich beantworten, weil es nicht möglich ist, die Antwort aus offiziellen Quellen zu erhalten?
    Warum haben die Bürger der DG nicht die Wahl, welchen Impfstoff sie erhalten?
    In der Wallonie kann man wählen, es könnte bedeuten zu warten, aber man kann wählen. Hier werden einige von uns einfach zu zwei Tagen Hölle mit Astrazeneca verurteilt.

  2. Jean-Pierre DRESCHER

    Also, mal ein großes Lob an unsere Leute hier in der DG. Ihr seid wirklich Absolute Spitze! Bra-Vo!

    Gemeinsam wollen wir die Ärmel hochkrempeln für eine baldige Rückkehr der Normalität, besonders die schwächsten der Gesellschaft sehnen sich nach Monaten der sozialen Isolation nach einer Entspannung der Situation bzw. sind dringend drauf angewiesen, weils um ihre physische Existenz im wahrsten Sinne des Wortes geht. Wenn wir durch eine kollektive Aktion der COVID-Impfung diesen zwangsläufig ausgegrenzten Menschen und selbstverständlich auch uns damit helfen koennen, wollen wir dieses kleine aber sehr wichtige Opfer der Solidarität gerne akzeptieren.

  3. Kathrin Schumacher

    Herr Drescher,

    Wir haben offensichtlich unterschiedliche Meinungen bezüglich des Ausdrucks „kleines Opfer“. oder vielleicht würden Sie sich freuen, nach 48 Stunden heftigen Erbrechens jetzt eine chirurgische Operation zur Korrektur einer Hiatushernie zu benötigen?

  4. Jean-Pierre DRESCHER

    „oder vielleicht würden Sie sich freuen, nach 48 Stunden heftigen Erbrechens“

    Oje, was ist denn da passiert? Ein solches Opfer will sicher niemand von uns eingehen müssen. Das klingt als wenn jemand bei Ihnen „Pfusch am Bau“ gemacht hat. Ich weiß nichts genaues von Ihrer Geschichte, aber auf jeden Fall würde ich das sofort meinem Hausarzt melden. Denn das handelt sich doch um eine ernsthafte Geschichte eines medizinischen Fehlers.

  5. Patrick Marechal

    @Herr Prescher

    da versucht jemand mit fadenscheinigen Bemerkungen sich sein Vakzin zu erzwingen, nicht mehr und nicht weniger…

  6. Andre Schmidt

    @Kathrin Schumacher: In Wallonien kann man auch nicht wählen, welchen Impfstoff man haben möchte: „Vous ne pouvez pas choisir votre vaccin“, steht auf der offiziellen Website.

  7. Ariane Schröder

    @Kathrin Schumacher: die Impfkampagne wäre sicher nicht so weit fortgeschritten, dürften die Leute ihren Impfstoff wählen. Das würde alles komplizierter und bürokratischer machen. Außerdem gibt es bei keinem Impfstoff eine 100%ige Sicherheit, wie der eigene Organismus reagiert.

  8. Anja Wotschke

    André Schmidt, ich wohne leider Gottes in der Wallonie, erhielt ne SMS für die Impfung…. Hatte 4 Stellen zur Auswahl und bei dreien stand ganz oben Astra und bei einer Pfizer – können Sie mir denn bitte verraten wie man das verstehen soll? Dank meiner eignen schusseligkeit musste ich aber unverrichteter Dinge von dannen ziehen da ich meinen Ausweis zu Hause vergessen hatte und über ne halbe Stunde fahren ( nur eine Seite, dh hin und retour über ne Stunde ) war mir das nicht wert.

  9. Andre Schmidt

    @Anja Wotschke: Dann haben Sie das Glück, dass Sie mehrere Impfzentren zur Auswahl haben. Wenn es sich dann noch ergibt, dass die vorgeschlagenen Impfzentren verschiedene Impfstoffe anbieten, dann haben Sie tatsächlich die Möglichkeit, wählen zu können.
    In einem Impfzentrum den Stoff zu wählen, ist aber nicht möglich.
    Außerdem wird alles verimpft, was vorhanden ist. Wenn die frühen Vögel ein Zentrum mit Pfizer wählen, dann bleibt den anderen keine Wahl mehr.

  10. Kathrin Schumacher

    @ Herr Drescher,
    Ich finde Ihren Kommentar außerordentlich interessant. Ich hatte angenommen, dass die Impfstoffe nach einem bestimmten Alter zufällig zugeteilt wurden, aber Ihr Verweis auf meine Krankenakte legt nahe, dass Sie etwas anderes wissen. Ich bin nie krank und habe keine Grunderkrankungen. Meine Krankenakte ist (war) im Grunde genommen ein leeres Blatt, daher mein extremer Ärger über diese Situation.
    Habe ich Recht, wenn ich verstehe, dass Sie andeuten, je gesünder man ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass man Astrazeneca erhält?