Flanderns Regierung fordert 43 Millionen Euro an Corona-Prämien zurück

Die flämische Regierung hat 5.574 Mal Unterstützungsgelder zurückgefordert, die zu Unrecht beantragt wurden.

Illustrationsbild: Barbara Gindl/AFP

Illustrationsbild: Barbara Gindl/AFP

Das schreibt die Zeitung „Het Laatste Nieuws“ unter Berufung auf Zahlen aus dem flämischen Wirtschaftsministerium. Die Behörde hatte mehr Inspektoren damit beauftragt, die Prämienvergabe zu überprüfen.

Unternehmen in Flandern konnten einen Zuschuss beantragen, wenn sie im ersten Corona-Lockdown schließen mussten oder einen Umsatzverlust von mindestens 60 Prozent erlitten hatten. Sie wurden mit 4.000 Euro unterstützt.

Nicht in allen Fällen seien die Voraussetzungen für die Gewährung der Hilfsgelder voll erfüllt, heißt es in der Zeitung. Insgesamt 43 Millionen Euro würden deshalb zurückgefordert.

belga/jp

Ein Kommentar
  1. Andreas Engels

    Es gab in Flandern eine Pauschalbeihilfe von 4.000 für die ersten Wochen plus 160 Euro pro Tag für die restlichen Wochen der Zwangsschließung. Also 8.000 (5-Tage-Woche) bis 9.600 Euro (7-Tage-Woche)

    Die Kutscher in Brügge sollten anfangs Prämie auch zurückzahlen.