Wachsender Protest gegen Corona-Maßnahmen

Immer mehr Menschen haben regelrecht die Nase voll von all den Regeln und Einschränkungen, die mal gelockert, dann wieder verschärft werden. Am Sonntag soll in Brüssel eine Protestaktion stattfinden. Die Sprecherin des Gesundheitsministeriums hat aber mal einige Kritikpunkte klargestellt.

Maskenpflicht in Brüssel (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

In Brüssel gilt jetzt Maskenpflicht (Bild: Benoit Doppagne/Belga)

„Folie-Virus“, „Viruswaanzin“ – das ist der Name einer Facebook-Gruppe. Hier treffen sich also all diejenigen, die vieles von dem, was wir seit spätestens März erleben, für Hysterie halten. Bestenfalls; in diesem Zusammenhang schießen ja die tollsten Verschwörungserzählungen ins Kraut. Solche Internet-Gruppen gibt es so ein bisschen überall.

„Viruswaanzin“ will jetzt aber einen Gang höher schalten. Am Sonntag will man in Brüssel eine Protestaktion abhalten. Das soll anscheinend nicht die Form einer Kundgebung haben, denn die Corona-Regeln verbieten das ja. Es wird eher eine Art Spaziergang, bei dem sich also die Protestler – freilich nicht ganz zufällig – am Brüsseler Finanzturm treffen sollen.

Vor einigen Medienhäusern haben Aktivisten von „Folie Virus“ in den letzten Tagen schon auf sich und ihre Forderungen aufmerksam gemacht. Wenn überhaupt, dann waren all die Corona-Regeln vielleicht ja noch am Anfang der Epidemie gerechtfertigt, sagte eine Aktivistin in der RTBF. „Wenn überhaupt“, denn da habe sie schon ihre Zweifel. Jetzt allerdings seien die Maßnahmen definitiv absolut unverhältnismäßig. Die Grippe sei wesentlich gefährlicher als das Coronavirus.

Eine Mitstreiterin wird konkreter: „Die Intensivstationen sind quasi leer. Die Zahl der Toten ist verschwindend gering. Und doch müssen wir jetzt in Brüssel auf der Straße Masken tragen. Total unlogisch, das Ganze“.

Die Aktivisten bekommen da auch immer mehr Unterstützung von, sagen wir, „prominenter“ Seite. Rechtsexperten haben schon mehrmals die eine oder andere Corona-Maßnahme als verfassungswidrig bezeichnet. Auch das Zentrum für Chancengleichheit Unia warnt vor einer unverhältnismäßigen Beschneidung unserer Freiheitsrechte.

Aber auch ganz konkret in puncto Maskenpflicht in Brüssel teilt so mancher die Einschätzungen der Aktivisten. Die Alarmschwelle liege bei 50 Neuansteckungen je 100.000 Einwohner. 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, das sei im Grunde ein willkürlicher Wert, sagte etwa Bernard Rentier in der RTBF. Rentier ist nicht nur der ehemalige Rektor der Uni Lüttich, er ist von Hause aus Virologe. Im Grunde sollen diese Zahlen nur dazu dienen, den Menschen Angst zu machen.

50 je 100.000 Einwohner, da müsse man sich doch nicht wundern, wenn die Leute das nicht ernst nehmen. „50 Neuinfektionen, mein Gott, die sieht man doch gar nicht, noch nicht mal in den Krankenhäusern.“

Präventionsparadox

Sie könne solche Sätze durchaus nachvollziehen, räumte dann aber sogar Frédérique Jacobs ein, also keine geringere als die Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Denn, drei Covid-Tote, das ist zugegebenermaßen überschaubar. Herzinfarkte oder Schlaganfälle fordern deutlich mehr Opfer.

Dann folgt allerdings ein „Aber“: Bislang waren es vor allem junge Menschen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Und die haben eben in der Regel keine ernsten Symptome gezeigt. „Wir sehen aber, dass sich das Problem mehr und mehr auf ältere Generationen verlagert. Und wir sehen das auch in den Krankenhäusern“, sagt Frédérique Jacobs. In der Klinik Erasme, wo sie arbeitet, werden die Covid-Stationen wieder geöffnet.

Insofern dienten die jetzt getroffenen Maßnahmen also der Vorbeugung. Um Schlimmeres zu verhindern, müsse man rechtzeitig reagieren – und so seien die Maßnahmen also zu verstehen.

Hier lauert freilich immer das sogenannte „Präventionsparadox“: Je besser die Lage – was ja eben eine Folge guter Vorbeugung ist -, desto eher werden Vorbeugemaßnahmen infrage gestellt, weil sie als unbegründet empfunden werden. Frédérique Jacobs bleibt aber dabei: „Wenn wir jetzt nicht reagieren, dann droht uns schlimmstenfalls ein neuer Lockdown“.

Roger Pint

21 Kommentare
  1. marcel scholzen eimerscheid

    Die geplante Demonstration ist doch kompletter Wahnsinn, total unvernünftig. Wie viele Leute werden sich dort wieder anstecken ? Das muss ja nicht sein.

    Die Lage ist nun mal so, dass man nicht mehr unter Leute gehen sollte wie nötig.

    Die momentane Lage geht ja noch. Die Grenzen sind offen zum arbeiten und einkaufen. Und Urlaub kann man auch im eigenen Land machen. Das ist kein Verlust an Lebensqualität.

  2. Marita Eichten

    Diese Demonstrationen müssen in einer Demokratie möglich sein. Oder ist Belgien das schon nicht mehr. Maskenpflicht auf der Strasse erfüllt keinen Sinn. Die sogenannten Aerosole verbreiten sich viel besser in klimatisierten und geschlossenen Räumen. Geselligkeit und Familienfeste gehören für mich sehr wohl zur Lebensqualität. Wir müssen auf vieles verzichten. Teile dieser Verordnungen sind unverhältnismässig und Verfassungswidrig.

  3. Peter Schallenberg

    Frau Eichten: das sehe ich ähnlich! Mir scheint, einige suhlen sich geradezu in den Koronamassnahmen und freuen sich über jede Beschränkung, Koste es was es wolle: Grundrechte, Demokratie, Freiheiten. Es ist mir unheimlich, wie sich die Menschen nach einer starken Führung sehnen. Leider befürchte ich, das die starken Hände auch nicht viel mehr wissen als Otto Normalverbraucher. Es macht Spaß, gibt Sicherheit und Solidarität, denken zu lassen und sich zurück in die Rolle eines unmündigen Kindes zu begeben.

    Das wird sich die Politik merken und bei passender Gelegenheit ausnutzen! Undifferenzierte Panikmache, Angst und offene Drohungen gibt es genug, Fakten und Wissen zu wenig. Nur nicht auffallen, höchstens als systemtreue Richtigmenschen! Masken tragen nicht aus Überzeugung sondern weil es drakonisch bestraft wird. Willkommen in der kuscheligen Koronadiktatur!

  4. Kathrin Schumacher

    Vielen Dank, Herr Schallenberg, Ihr zweiter Absatz sagt alles.

    Gerade jetzt ist es unglaublich wichtig, dass die Menschen weiter nachdenken und Fragen stellen, anstatt sich von Angst in schafartiges Verhalten wiegen zu lassen.

  5. Dieter Leonard

    @P. Schallenberg

    Niemand suhlt sich in Coronamaßnahmen und freut sich über Beschränkungen.
    Allenfalls versteht die große Mehrheit der Bevölkerung die Sinnhaftigkeit, zumindest der Grundverhaltensregeln, die zur Eindämmung der Pandemie hilfreich sind.

    Niemand sehnt sich nach einer starken Führung, allenfalls nach kompetenten und verantwortungsbewussten Wissenschaftlern und Politikern.

    Vor Fehlern und Fehleinschätzungen ist niemand gefeit. Diese haben sich glücklicherweise auf wenige Fehlentscheidungen beschränkt.

    Das Denken haben diejenigen aufgegeben, die aus Prinzip opponieren, ohne jegliche Qualifikation glauben, es besser zu wissen als alle Fachleute weltweit und die um ihre „ihnen zustehende“ Freiheit kämpfen. Es ist die Freiheit der Einfältigen, Narzisten und Egoisten.

    Die solidarisch und verantwortungsbewusst handelnden Menschen tragen Masken um ihren Beitrag zur Bewältigung der Krise zu leisten. Nicht weil es ihnen Spaß macht.

    Nur die Leugner, Verschwörer und Querulanten tragen Masken gegen ihre Überzeugung, weil ihnen „drakonische“ Strafen drohen.

    Ihre Sicht, Herr Schallenberg ist eine verblendete Wahrnehmung der Realität, die sie leugnen, statt ihren gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

  6. Maria van Straelen

    Herr Leonard, ich stimme Ihren Aussagen und Einschätzungen vollkommen zu. Wir haben doch gesehen, dass die Zahlen drastisch zurückgingen, als wir uns im Frühling einigermassen an die Vorgaben gehalten haben. Der jetzige Rückschlag wurde uns genauso von den Fachleuten vorausgesagt. Das ist jetzt das erste Mal, dass sich die heutige Gesellschaft mal einschränken soll, aber das ist schon zu viel. Was haben die Generationen vor uns nicht alles mitmachen müssen, oder die allermeisten Völker weltweit heute noch. Und dann immer mit Selbstbestimmung, Demokratie und Ähnlichem argumentieren, wo es der reinste Egozentrismus ist. Es ist eine neue Situation für ALLE BETEILIGTEN. Wenn wir am Jahresende noch viele Einschränkungen haben, sind es diese Verweigerer, die uns das eingebrockt haben werden. Es sind nicht nur die Senioren, viele Menschen im besten Alter sind schwer erkrankt und haben fast ein Jahr damit zu tun, bis sie wieder zum alten Leben zurückkehren können, wenn überhaupt

  7. Ingo Blees

    Frau Eichten, Herr Schallenberg, Sie liegen absolut richtig mit Ihrer Haltung. Sehr interessant heute auf Telepolis, Wie schlimm ist Covid wirklich? Die Schweden haben das Ding durch. Vielleicht bringt das die hartnäckigen Apokalyptiker doch irgendwann zum Nachdenken. Die sog. Fallzahlen steigen, ja, es wird getestet bis zum Anschlag, aber wie viele davon sind krank bzw. schwere Fälle? In D gehen diese Zahlen (DIVI) weiter runter. Wie ist es in B? Wer muss eigentlich noch vor was oder wem geschützt werden? Man könnte auch über neue Daten und Fakten ernsthaft nachdenken, ehe der Reflex greift, anders Denkende herabzuwürdigen und zu maßregeln. Am schlimmsten wäre es, wenn freie Meinung und Mündigkeit dieser Zeit zum Opfer fallen würden.

  8. Mario Meis

    Ich kann die Demonstranten voll und ganz verstehen!
    Sie sind meine Helden!
    Am Anfang der „Pandemie“ sagten uns Wissenschaftler und die Politiker
    die Krankheit sei nicht so schlimm. Wir sollten nicht in Panik verfallen.
    Als das nicht geschah, machten die o.g. dafür Panik.Innerhalb von wenigen Tagen mussten Schulen, Kindergärten,Restaurant und einzelne Geschäfte schließen.Maskentragen auch Maulkorb genannt nicht nötig.
    Die Wahrheit ist wohl, dass zu wenig Maulkörbe vorhanden waren.
    Ende April war plötzlich Maskenpflicht angesagt, obwohl die Zahlen zurückgangen.Später dürfte man sogar mit mehr Leuten zusammen sein, die Grenzen wurden geöffnet, so konnte sich der Virus gut über die Grenzen verbreiten.Als Luxemburg als Risikogebiet eingestuft wurde, sahen es die Verantwortlichen nicht mal ein, die Grenzen zu schließen.
    Das ist alles so unlogisch, dass ich es gut verstehen kann, dass die Demon-stanten Ihre Meinung kundtun müssen.

  9. Lutz-René Jusczyk

    Wenn jetzt die Maskenpflicht abgeschafft wird, besteht die Gefahr eines massiven Anstiegs der Infektionszahlen im Herbst und Winter.
    Einen zweiten Lockdown kann sich das Land doch gar nicht mehr leisten.
    Ist es wirklich so schlimm, ein paar Monate noch durchzuhalten, bis es einen Impfstoff gibt?

  10. marcel scholzen eimerscheid

    Zum Thema Experten folgendes Zitat von Winston Churchill :

    „Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat“. (Quelle Zitate.net)

    Und weil keiner was genaues weiß, sollte man den gesunden Menschenverstand benutzten, um zwischen vernünftig und unvernünftig zu unterscheiden. Und so eine Demonstration ist einfach unvernünftig, weil man sich dort anstecken kann. Sind einfach zu viele Menschen auf einem Haufen. Zur Zeit muss man sich noch etwas einschränken, um eine Infektion bzw. Erkrankung zu verhindern. Aber das geht auch mal vorüber. Impfstoffe und Heilmittel sind in der Entwicklung.

    Und dann müssen Konsequenzen gezogen werden aus den Pannen der Coronakrise, dh mehr direkte Demokratie, abschließende Staatsreform mit einem vernünftigen Föderalismus, mehr Respekt gegenüber den arbeitenden Menschen (die Ruderer bewegen ein Schiff nicht die Kapitäne).

  11. Norbert Schleck@yahoo.fr

    Der letzte Abschnitt des obigen Artikels trifft genau ins Schwarze:
    „Präventionsparadox“.

  12. Yves Tychon

    @ Mario Meis: “Luxemburg als Risikogebiet“ ?

    Die Zahlen der Infizierten im Großherzogtum sind nur deshalb in die Höhe geschnellt, weil hier auf Teufel komm raus getestet wird.

    Schauen Sie sich lieber die Zahl der Todesfälle an:

    Belgien bei 11 Mio Einwohner: Fast 10.000 Tote

    Luxemburg bei 0,8 Mio: ca. 120 Opfer.

    Wo ist das Risikogebiet?

    Hoffentlich demonstrieren Ihre „Helden“ mit Abstand oder Maske!

  13. Dieter Leonard

    Wie sehr die Sicht auf die Corona-Krise bei so manchem Beobachter von reinem Wunschdenken oder Verblendung geprägt ist, zeigen auch einschlägige Kommentar an dieser Stelle.
    Was Herrn Blees zu der Aussage verleitet „… die Schweden haben das Ding durch“ ist wohl allein auf dieses realitätsferne Wunschdenken zurück zu führen.
    Da ist selbst der umstrittene schwedische Chefvirologe Anders Tegnell anderer Meinung:

    Dennoch mahnte Tegnell die schwedische Bevölkerung davor, die Covid-19-Gefahr zu unterschätzen, denn „die Zeit der Pandemie ist alles andere als vorbei.“ (10.8)

  14. Mario Meis

    @ Yves Tychon:Luxemburg -kein Risikogebiet.
    Das ist mir neu, denn die Medien haben davon berichtet, war wohl nicht richtig!
    Habe ich sowieso nicht geglaubt!
    Naja, kann mal passieren, sind nur alles Menschen.
    Die Menschen , die gegen die Verbote und Einschränkungen der Grundrechte protestieren sind vielleicht keine Helden, was sind schon Helden,aber sie verdienen unser aller Respekt, ob mit Maulkorb oder ohne.
    Sie verteidigen unsere Demokratie.
    Die ganzen Demonstrationen der vergangen Wochen und Monaten haben die Zahlen nicht in die Höhe getrieben, denn Gesichtsbinden hat man wenig gesehen!
    Also, was schließen wir daraus?

  15. Guido Scholzen

    Sieht man sich die Statistik der Neuinfektionen an, hat man es wirklich mit einem Präventionsparadoxon zu tun:
    Seitdem Mitte Juli die Maskenpflicht eingeführt wurde, sind die Neuinfektionen angestiegen. Komisch, nicht wahr?
    Oh ja, wir leben in einer Expertokratie. Das sind vielleicht Experten.🤔

  16. Frank Kueches

    Ich stelle mir diese Frage „Küches wieso schreibst du wieder?“

    Aber bei soviel dummes Geschwätz kann ich mich nicht zurückhalten!

    Bitte bitte redet einmal mit Leuten die krank waren oder deren Existenz auf dem Spiel steht bevor Sie Ihre verschwörerischen Theorien hinaus posaunen.

    Auch gibt es empirische Erfahrungen!!!!!!

    Lästig ist die Maske, jaaaaa! Auch für mich!!!!

    Aber es hilft vielen Menschen, sei es mental oder halt auch existenziell !!!!

    Oder sagen Sie mir eine bessere oder andere effiziente Massnahme ; Herr Blees, Herr Meis Herr Schallenberg

    Gegen etwas sein ist einfach aber wo bleiben den Ihre Lösungen?

    Aber was soll’s Egoisten sehen halt eben nur sich selbst, und vieles wird mit dem Deckmäntelchen der freien Meinungsäusserung legimentiert egal welcher geistiger Müll dabei heraus kommt

  17. Norbert Schleck

    Mario Meis:
    „Die ganzen Demonstrationen der vergangen Wochen und Monaten haben die Zahlen nicht in die Höhe getrieben, denn Gesichtsbinden hat man wenig gesehen! Also, was schließen wir daraus?“

    Guido Scholzen:
    „Seitdem Mitte Juli die Maskenpflicht eingeführt wurde, sind die Neuinfektionen angestiegen. Komisch, nicht wahr?“

    Ja, was stimmt denn nun? Da die beiden Herren ja ausgewiesene Experten sind, werden sie diesen Widerspruch sicherlich aufklären können.

  18. paula leroy

    Bester Herr Küches, vielen Dank für Ihren Kommentar, der mir aus der Seele spricht. Die nun seit Monaten andauernden dümmsten Kommentare der
    “ ich bin gegen Alles “ Sektion nerven und machen müde.
    Bei genauerem Hinsehen muss man aber Mitleid haben, denn sie haben nichts anderes, mit denen sie die Gesellschaft produktiv unterstützen könnten.
    Nein, immer und ewig Nein, das ist alles, was die auf die Reihe kriegen. Nicht ein
    produktiver Vorschlag, keine Idee: nur eine große NULL, das ist alles, was da rauskommt.
    und das nicht nur hier beim BRF, auch z.B. GE oder OBD, nur Nullen und immer gegen alles. Die Medien sollten sich wirklich überlegen, ob die Kommentar-funktion wirklich bereichert !?, oder vielen Leuten so auf den „Senkel “ geht , dass sich die Frage stellt, bringen oder kosten sie Klicks, die „Freien Meinungs-äußerungen“.

  19. Marcel Scholzen eimerscheid

    Werte Frau Leroy.

    Seien Sie froh, dass Menschen ihre Meinung, Frust usw. in den diversen Internetforen zum Ausdruck bringen können. Das ist besser wie auf die Straße gehen und alles kaputt schlagen. Die Blitzableiterfunktion der Internetforen ist ein Beitrag zum inneren Frieden in dieser Gesellschaft und zur zusätzlichen Demokratiesierung. Gerade in dieser Krise muss diskutiert werden. Das darf nicht nur Aufgabe sein der Politiker, sondern aller.

    Und jeder Beitrag hat seine Berechtigung, selbst der „dümmste“ (ist nicht genau definiert).

    Es gibt Regeln und Gesetze genug, die bestimmen, was veröffentlicht werden kann oder nicht.

  20. paula leroy

    M. Scholzen

    . . . Sie fühlen sich doch nicht etwa angesprochen, oder Herr Scholzen ??????
    vielleicht können Sie dann auch erklären, warum nix, aber auch gar nix Produktives bei soviel „Meinung“ ´rumkommt. Nur immer Nein und will ich nicht und alle Politiker und Virologen aufhängen bringt NULL -Problemlösung. Wo sind die Vorschläge der Totalverweigerer ?
    Bei soviel IQ, der hier im Forum von diesen Leutchen feilgeboten wird, kann doch mal was ´rauskommen, was nicht nur ständig ablehnt sondern der Gesellschaft weiterhilft.

  21. Guido Scholzen

    Herr Schleck,
    Die Infektionen steigen wirklich seit Mitte Juli drastisch an, und zur selben Zeit wurde Maskenpflicht verordnet. das ist Fakt! Diese öffentliche Maskerade nützt nichts und niemandem.
    Tippen Sie bei Google ein „belgien infektionen corona“, und schauen Sie sich die Zahl ab Mittel Juli an. Danke.

    Und ein paar Demonstrationen haben bestimmt nicht belgienweit Einfluss. Bleiben Sie mal bitte auf dem Teppich.