Wallonie will Atemschutzmasken selbst produzieren

Die Wallonie will eine eigene Produktion von Atemschutzmasken starten. Nach Medienberichten wurde dafür eine Task Force zusammengestellt.

Masken (Illustrationsbild: Ina Fassbender/AFP)

Illustrationsbild: Ina Fassbender/AFP

Demnach werden zwei Projekte in Erwägung gezogen. Ziel ist unter anderem, sich von der Abhängigkeit ausländischer Produzenten loszulösen.

Einerseits will man eine eigene Produktionskette aufbauen. Andererseits ist eine Dekontaminierungskette für gebrauchte Masken vorgesehen.

Vier Unternehmen wurden bereits kontaktiert.

belga/cd

4 Kommentare
  1. Alfons van Compernolle

    Auf diese Idee , haette man ueberall in Belgien , schon viel frueher kommen gekonnt, kam man aber nicht, weil es in Asien doch soviel billiger ist und die heutigen Folgen MANGELWARE und davon ganz viel !!
    Wie waere es denn, wenn die Politik und die Wirtschaft mal wieder auf die Idee
    kommen wuerde , dass eine oder andere jetzt in Asien produzierte Produkt insbesondere medizin-technische Ausruestungen und Medikamente etc. wieder in Belgien – Holland – Deutschland produzieren zu lassen ???

  2. Marcel Scholzen eimerscheid

    Das nenne ich eine gute Nachricht. Eine Konsequenz dieser Krise sollte sein, dass alle lebensnotwendigen Güter in der EU hergestellt werden müssen. Man darf nicht abhängig sein von lebenswichtigen Importen. Das Prinzip der Versorgungssicherheit muss über dem Prinzip des freien Marktes stehen.

  3. Gerd Meyer

    „Das eigene Brot ist das billigste Brot .“
    heißt : wichtige Sachen sollte man nicht von anderen abhängig sein ,
    sonst erpressbar !

  4. Norbert Schleck

    „insbesondere medizin-technische Ausruestungen und Medikamente etc. wieder in Belgien – Holland – Deutschland produzieren zu lassen ???“

    In Deutschland? Lieber nicht, denn die verhängen sofort Ausfuhrsperren, wenn der Ernstfall dann mal eintritt…
    In Belgien? Die Flamen würden dann auch sofort schreien „Eigen volk éérst!“