Enodia: Wallonische Regierung voraussichtlich Nebenkläger

In der Affäre um die Lütticher Interkommunale Enodia-Nethys wird die Wallonische Regierung voraussichtlich als Nebenkläger auftreten.

Minister Pierre-Yves Dermagne im wallonischen Parlament in Namur (Bild: Bruno Fahy/Belga)

Minister Pierre-Yves Dermagne im wallonischen Parlament in Namur (Bild: Bruno Fahy/Belga)

Das jedenfalls will der zuständige Regionalminister Pierre-Yves Dermagne der Regierung vorschlagen. Am Abend teilte der Minister mit, er habe jetzt genaue Informationen darüber, welche Vergütungen frühere Direktionsmitglieder von Nethys erhalten hätten. Dabei geht es um Bonuszahlungen, die drei Manager kassiert hatten.

Nach Angaben der Zeitung Le Soir wurden an vier Führungsmitglieder zusammen fast 19 Millionen Euro gezahlt. Davon gingen alleine fast zwölf Millionen Euro an Stéphane Moreau. Über diese Summen ist jetzt auch der Untersuchungsrichter informiert worden, der sich mit dem Fall befasst.

Moreau war im Oktober als Nethys-Geschäftsführer entlassen worden. Enodia ist die Nachfolgegesellschaft von Publifin.

belga/rtbf/est

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