Publifin

Verbrannte Erde – Ein Kommentar

Die frankophonen Sozialisten (PS) stecken in einer tiefen Krise. Und mit ihnen quasi das gesamte politische System insbesondere im Süden des Landes. Die Meldungen über alte und neue Skandale reißen nicht ab. In Brüssel muss man inzwischen den Eindruck haben, dass vor allem die Sozialisten ein veritables System der Selbstbedienung aufgebaut haben. Viele Parteiverantwortliche wirken bei alledem entweder überfordert oder scheinen den Ernst der Lage noch nicht erkannt zu haben. Mit jedem Tag wächst die Gefahr, dass die strauchelnden Roten am Ende buchstäblich verbrannte Erde hinterlassen. Mehr ...

PS: Maßnahmen gegen Ämterhäufung … und Widerstände

Gegen das geplante Verbot von Ämterhäufung innerhalb der frankophonen Sozialistischen Partei regt sich Widerstand. Der wallonische PS-Ministerpräsident Paul Magnette hatte in den vergangenen Tagen angeregt, dass Parteimitglieder künftig nur noch ein einziges öffentliches Amt bekleiden dürfen. Die Idee findet aber weder intern noch extern uneingeschränkte Zustimmung. Mehr ...

Lüttich: Streik bei Publifin

Die Mitarbeiter der Lütticher Interkommunalen Publifin haben am Montagnachmittag mit einem zweitägigen Streik begonnen. Sie wollen damit vor allem gegen den fehlenden Dialog mit der Unternehmensführung protestieren, hieß es als Begründung. Mehr ...

Klage von Nethys: Wallonisches Parlament unterstützt Abgeordnete

Die Abgeordneten des wallonischen Parlaments haben sich in Namur zu einer Sondersitzung getroffen. Thema: Die Klage gegen fünf Mitglieder der Untersuchungskommission des Parlaments zum Publifin-Skandal. Die Nethys-Anwälte werfen den Abgeordneten vor, sich unrechtmäßig über ihre Ausschuss-Arbeit gegenüber der Öffentlichkeit geäußert zu haben. Mehr ...

Publifin segnet Millionengewinn ab und bringt Reformen (langsam) voran

Der Aufsichtsrat der Lütticher Interkommunalen Publifin hat am Montagabend die Wirtschaftsbilanz für das Geschäftsjahr 2016 gebilligt. Demnach erwirtschaftete Publifin im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von fast 76 Millionen Euro. Außerdem beschloss der Aufsichtsrat weitere Schritte, um Reformen bei den Publifin-Töchtern Finanpart und Nethys einzuleiten. Mehr ...

Die Presseschau von Samstag, dem 13. Mai 2017

Es ist zu erfrischend, um es nicht hervorzuheben: Zunächst steht der Muttertag im Fokus. Viele Leitartikler beschäftigen sich derweil mit dem geplanten Minimaldienst bei der SNCB und auch mit den Spannungen rund um die Untersuchungsausschüsse in Sachen Publifin und Kasachgate. Mehr ...