Le Soir: Nethys verkauft Voo an amerikanischen Investor

Im Skandal um den Nethys-Konzern kommt möglicherweise ein neues Kapitel hinzu: Der Soir berichtet, die einstige Publifin-Tochter habe den Kabelanbieter Voo an einen amerikanischen Investor verkauft.

Nethys-Tochter VOO

Bild: Sophie Kip/Belga

Der Verkauf soll bereits vor den Wahlen im Mai besiegelt worden sein, und zwar in aller Diskretion. Selbst das Mutterunternehmen Enodia sei vor dem Verkauf nicht in Kenntnis gesetzt worden.

Demnach verkaufte Nethys 50 Prozent plus eine Aktie an das amerikanische Unternehmen Providence Equity. Der Deal soll voraussichtlich im Oktober abgeschlossen werden. Bis dahin müssen noch einige Voraussetzungen erfüllt werden.

Der Bürgermeister von Olne, Cédric Halin, sprach in der RTBF von einem Bruch des Demokratie-Codes auf lokaler Ebene. Halin gilt als Aufklärer in Sachen Nethys-Publifin-Skandal.

b/rtbf/sh

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2 Kommentare
  1. Walter Theissen

    Wie war das noch mal? „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!“

  2. Gerd Meyer

    Das eigene Brot ist das billigste Brot .
    Für mich ist der Eindruck entstanden ,
    dass belgisches Eigentum verkauft wird ,
    diejenigen , die es verkaufen sich selber ein gutes Gehalt geben und
    den Einwohner beides teuer zu stehen kommt .
    Wann zB wird Moreau von Nethys-Publifin gefeuert ,
    ihm keine Abfindung bezahlt und
    seine Gehälter zurückgeholt ,
    die ethisch nicht korrekt zu Stande gekommen sind .
    Kann er sich ja auf 10-20 Jahre einklagen…

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