König Philippe: „Ich hatte Probleme in der Schule“

König Philippe hat es in der Schule nicht immer leicht gehabt. Schule sei nicht einfach für ihn gewesen, sagte er vor Schulabbrechern in Etterbeek.

König Philippe am Tisch mit Jugendlichen

König Philippe besucht Werkstatt für Schulabbrecher (Bild: Hatim Kaghat/BELGA)

Er habe sich in der Schule nicht immer gut behandelt gefühlt, sagte König Philippe am Mittwoch beim Besuch einer pädagogischen Kreativwerkstatt in der Brüsseler Gemeinde Etterbeek. Die Werkstatt „Out of the box“ ist 2015 auf eine private Initiative entstanden. Sie richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, die die Schule abgebrochen haben.

Die etwa 30 jungen Leute erklärten dem König, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hätten. Philippe sprach seine Bewunderung für das Projekt aus und gab dabei zu, selber Probleme in der Schule gehabt zu haben. Es gebe mehrere Arten Intelligenz, die Schule aber scheine nur auf eine einzige ausgerichtet zu sein.

belga/cd

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5 Kommentare
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Als Deutsch-Wallonischer Oberstbeamter auf Lebenszeit mit Vorfahren von „Sachsen-Coburg-Thüringen“ sollte man Vorbild für seine Landsleute sein und alles dafür tun, damit unsere Gesellschaft wieder ein Bildungsniveau hat wie eine zivilisierte Gesellschaft auch damit nie wieder die Verbrechen von NS-Diktatur, Weltkriegen und Kongogreul in Europa und der Welt passieren können.

    Wir dürfen zurecht die Erwartung äußern, dass dieser von unseren Steuergeldern bezahlte Mann schon wegen seiner Deutschen Vorfahren absolut perfekt Deutsch als eine der drei Landessprachen beherrscht und regelmäßig nutzt zum Vorbild für die dreisprachige Föderation.

  2. Margret Hilgers

    Was hat dieser Kommentar denn mit diesem Besuch zu tun? Ich glaube sie haben überhaupt nicht verstanden worum es bei diesem Besuch ging!

  3. Alfons van Compernolle

    Zu J.P.D: nun dieser „Oberstbeamter“, wie Sie Koenig Philippe nennen, spricht Deutsch,wenn auch nicht perfekt, wer aber tut dieses schon ?? Niemand auch in Deutschland nicht!
    Zum Thema: Koenig Philippe hat Recht. Menschen mit etwas mehr Intelligenz koennen Probleme in der Schule haben. In den 1950 / 1960 und selbst noch in 1970 wurden in Deutschland Schueler die schneller und besser Lernen konnten
    und somit „unterfordert“ waren, dem psychiatrischen Amtsarzt vorgestellt mit dem Verdacht, dass in ihren „Kopf“ doch etwas nicht stimmen koenne.
    Das hat sich in Deutschland als Beispiel erst in den 1980 Jahren geaendert.
    Die Foerderung von Hochbegabten hat erst in den 1990 Jahren so richtig begonnen in Hamburg , wo dann spezielle Klassen eingerichtet wurden.

  4. Alfons van Compernolle

    Sowie ich Lese, ist unser Koenig ein Anhaenger des in Deutschland & in der Schweiz praktizierten „Dualen-Ausbildungssystem’s“! Als Deutscher Dipl.Ing. und Handwerksmeister kann ich nur beipflichten, das Duale-System ist gut, aber bei weitem im Rahmen der Automatisierung in der Industrie und im Handwerk nicht mehr das, was es einmal gewesen ist. Wir im Handwerk haben noch handwerkliche Faehigkeiten vermittelt. Heute kommt der Diagnosecomputer und das erlernte Ersatzteiltauschen in den Ausbildungsplaenen zum Tragen! Reparatur und Anfertigung von und fuer defekte Geraete, steht nicht mehr auf dem Ausbildungsplan. Die Fehlerdiagnostik mit zur Hilfenahme des Kopfes wird nicht mehr angelernt, leider! Das sieht hier ( zumindest in Gent ) noch etwas anders aus, neben den Gebrauch des Diagnosecomputers wird auch handwerkliche Faehigkeiten und Diagnosen angelernt, gut so !! Ich verstehe unseren Koenig sehr gut, ist es mir doch nicht viel anders ergangen waehrend meiner Schulzeit !

  5. Jean-Pierre DRESCHER

    Ja, da gebe ich Ihnen Recht Herr Van Compernolle. Als Lehrjunge habe ich damals die ersten Wochen nur Eisen gesägt und gefeilt sowie Bücher gewälzt wie man Materialien fachgerecht verarbeitet bis zur Erstellung des verlangten Endproduktes. Simulation am Ipad macht zwar Spass aber kann die echte Fachpraxis, die Basics, nur nebenbei ergänzen.

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