Keine Demo in Brüssel, dafür „Chillen am Strand“ fürs Klima

Mehrere hundert Klimaaktivisten haben sich am Donnerstag in Ostende getroffen.

Bild: Dirk Waem/ Belga

Bild: Dirk Waem/ Belga

Die Organisation „Youth for Climate“ hatte am Donnerstag wegen der Osterferien nicht zu einer Demonstration aufgerufen, sondern zur Teilnahme an einem Picknick am Strand.

In der letzten Woche hatten nur rund 1.000 Personen an der Demonstration in Brüssel teilgenommen. In Ostende wurde ein Crowdfunding gestartet. Die Organisation verkauft Armbänder für zwei Euro mit der Aufschrift „Respect existence or expect resistance“.

Mit den Einnahmen soll ein Festival organisiert werden, das kurz vor den Wahlen geplant ist.

Die belgische Klimaaktivistin Anuna De Wever war Donnerstag nicht in Ostende. Sie ist zur Zeit in Rom in Urlaub. Dorthin ist sie mit dem Auto gefahren und nicht geflogen, wie ihre Mitstreiter betonten.

belga/vrt/est /rasch

Kommentar hinterlassen
3 Kommentare
  1. Jochen Decker

    Aber Hallo, das nennt man aber mal entschlossene Einsatzfreude.

    in den Ferien ist das Klima offensichtlich nicht mehr ganz so bedrohlich, insbesondere wenn man in der Karibik sitzt und ohnehin nicht zur Schule muss.

    Wie käme man denn ausgerechnet in der schulfreien Zeit dazu, sich zur Rettung einer zerstörten Welt, auf der man bekanntermaßen keine Zukunft mehr hat, auf einer Demo einzufinden? Und das, wo es schon fünf nach zwölf ist.

    Wenn sich die Weltrettungsinszenierungen nicht an den „No-Educationdays“ einrichten lassen, dann juckt das Klima offensichtlich niemanden mehr so wirklich. Vielleicht steigt der Hass auf die Politik und die bösen Erwachsenen wieder an, wenn der Ferienflieger sicher gelandet ist?

  2. Paul Siemons

    Chillen am Strand, aha. Ich bezeichne ab jetzt auch alles, was ich aus Spaß tue, als „…fürs Klima.“ Und schon habe ich kein schlechtes Gewissen mehr, Festival fürs Klima? Produziert definitiv mehr Emissionen als kein Festival fürs Klima. Aber Müllmänner haben dadurch anschließend Gelegenheit, durch Überstunden noch ein paar Euro zusätzlich zu verdienen. Und die können sie dann fürs Klima spenden.

    Was die Reise nach Rom angeht: sind Autos nicht auch böse? Und dann auch noch Rom, wo man eh kaum Luft bekommt. Aber schön, dass die Aktivisten sich eine Pause gönnen. Ein Streik ist schließlich nur ein Streik, wenn es was zu streiken gibt. Und das ist in den Ferien ja nicht der Fall. Das muss man einsehen.

    Frohe Ostern. Ich cruise durch die Ardennen fürs Klima.

  3. Guido Scholzen

    Die grünen Ideologen wollen uns weismachen, dass vegane Ernährung gut fürs Klima ist, denn Fleischkonsum produziert zuviel CO2.

    Aus Weizen, Mais oder auch Kartoffeln macht man… alkoholische Getränke.
    Vorschlag für Feiertage: „Saufen fürs Klima“🐰🐰😀😀

    Die Jugend ist ja dermaßen klimagestresst, da muss die zukünftige Generation auch mal einen Break einlegen, bevor man noch vollkommen durchdreht wie die Heilige Greta, die unbefleckte Jungfrau des Klimas.

    Nach „Schulstreik fürs Klima“ und hier „Hollidays for Climate“, passt „Saufen fürs Klima“ doch ganz gut auf eine Party-Jugend, die von Atmosphären-Physik, Wetter-Statistik und Energietechnik soviel Ahnung hat, wie der Osterhase von Weihnachten.

Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150