Michel wirbt in Davos für Belgien und Europa

Premierminister Charles Michel hat vor Unternehmensvertretern auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für Investitionen in Belgien geworben. Die jüngst von der Kammer beschlossene Senkung der Unternehmenssteuer sei ein Anreiz, Belgien als Standort zu wählen, sagte Michel beim Empfang der belgischen Delegation am Mittwochabend in Davos.

Charles Michel in Davos - Bild: Benoit Doppagne (belga)

Bild: Benoit Doppagne (belga)

Es ist der traditionelle Empfang der belgischen Delegation in Davos, die so genannte Power-Reception, die Mittwochabend anstand. Neben Michel und anderen belgischen Spitzenpolitikern hießen auch König Philippe und Königin Mathilde die Gäste willkommen.

Michel zeigte sich bei dieser Gelegenheit als überzeugter Europäer. Neben seiner Werbung für Belgien als Wirtschaftsstandort warb er auch für Europa. Es würde sich lohnen, wieder auf Europa zu setzen, so Michel. Denn die Stimmung in Europa habe sich nach der Wirtschafts- und Finanz- sowie in Europa speziell der Eurokrise wieder geändert. Die größten Gefahren liegen hinter uns, sagte Michel. Man könne von einer neuen Dynamik sprechen.

Diese neue Dynamik machte Michel dann auch an Personen fest. Eine wachsende Zahl von europäischen Spitzenpolitikern wollen dem europäischen Projekt wieder neuen Schwung verleihen, so Michel.

Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist für viele Staatschefs eine gute Gelegenheit, Gespräche mit anderen Staatschefs und führenden Managern von weltweit agierenden Unternehmen zu führen. Das Treffen in den Schweizer Alpen geht morgen zu Ende.

Kay Wagner

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150