11. November: Prinzessin Astrid gedenkt der Weltkriegsopfer an der Brüsseler Kongress-Säule

In allen Gemeinden des Landes wird an diesem Samstag, 11. November, der Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht.

Britischer Soldatenfriedhof "Tyne Cot" in Zonnebeke (Bild: Katrin Margraff/BRF)

Britischer Soldatenfriedhof "Tyne Cot" in Zonnebeke (Bild: Katrin Margraff/BRF)

Aus Anlass des Waffenstillstandstags von 1918, der das Ende des Ersten Weltkriegs besiegelte, werden auf den Soldatenfriedhöfen des Landes sowie am Grab des unbekannten Soldaten in Brüssel Kränze niedergelegt.

Prinzessin Astrid hat am Samstagvormittag in Brüssel der Opfer des Ersten und Zweiten Weltkriegs gedacht sowie der seit 1945 bei Friedensmissionen ums Leben gekommenen Soldaten. An der Kongress-Säule legte sie einen Kranz nieder und verharrte eine Minute in Stille. Danach wurden 21 Salutschüsse abgefeuert. Nach der Zeremonie begrüßte Prinzessin Astrid die Vertreter der Veteranenverbände. An der Gedenkstunde nahmen wie in jedem Jahr auch Vertreter der Armee, der Polizei, der Nato und ausländischer Streitkräfte teil.

Der 11. November ist in Belgien, aber auch in Frankreich und Großbritannien ein Feiertag. Aufgrund des Feiertags sind zahlreiche Geschäfte geschlossen.

Briten gedenken der Toten des Ersten Weltkriegs

Sankt-Martin-Tag

Am Samstagabend wird vielerorts Sankt Martin als Schutzpatron der Armen gefeiert. Der Legende nach teilte er als römischer Soldat seinen Mantel mit einem frierenden Bettler. Die traditionellen Umzüge mit einem Reiter und einem Bettler an der Spitze stellen das historische Ereignis nach. In Eupen, wo der größte Umzug im Land stattfindet, werden erneut Tausende Besucher erwartet.

belga/rtbf/mh/rkr