Kommentar

Angelica – Ein Kommentar

In dieser Woche hat das Schicksal der 11-jährigen Angelica die Menschen bewegt. Das Mädchen sollte zusammen mit seiner Mutter in ihr Heimatland Ecuador zurückgebracht werden. Im Vorfeld der Abschiebung hatte Angelica einen Monat lang im geschlossenen Zentrum 127bis von Steenokkerzeel zugebracht. Die Ausweisung wurde bekanntlich in letzter Sekunde durch ein Gerichtsurteil verhindert. Vor allem Angelica sei unmenschlich behandelt worden, hieß es in der Urteilsbegründung. Zudem war es bei der versuchten Abschiebung zu einem Zwischenfall gekommen, bei dem beide Ecuadorianerinnen Verletzungen davontrugen. Der Fall wirft eine ganze Reihe von Fragen auf. Die dazu passenden Antworten sind indes nicht so einfach, wie so mancher glauben machen will. Roger Pint kommentiert... Mehr ...

Drei Wochen Tour de France und Tour de Farce – Ein Kommentar

Am Sonntag geht in Paris die Tour de France zu Ende. Der abschließenden Ehrenrunde über die Champs Elysées blicken Fahrer und Begleiter allerdings diesmal mit gemischten Gefühlen entgegen. Nicht sportliche Heldentaten sondern unglaubliche Doping-Enthüllungen haben die Frankreich-Rundfahrt geprägt. So wurden in den letzten Tagen die Rufe nach einem Abbruch des Rennens immer lauter. Nach drei Wochen Tour de France ein Kommentar von Michael Reul. Mehr ...

Das größtenteils abgesagte Trikertreffen – Ein Kommentar

Es mag ein klassisches Sommertheater sein; fest steht, dass das größtenteils abgesagte Triker-Treffen vom vergangenen Wochenende viel Staub aufgewirbelt hat. In dieser Woche haben sich die "Red Devils Three Borders Eupen" zu Wort gemeldet, also der Motorradclub, der laut Polizeiinformationen das geplante Fest missbrauchen wollte um Schutzgelder abzupressen. Die Mitglieder des Clubs sehen sich zu Unrecht mit derlei Vorwürfen konfrontiert und erwägen sogar gerichtliche Schritte. Wie so oft liegt die Wahrheit aber irgendwo in der Mitte. Es kommentiert Roger Pint... Mehr ...

3 Wochen nach der Wahl – Quo vadis? – Ein Kommentar

Vor knapp 3 Wochen hat Belgien gewählt. Seit 19 Tagen ist eine "geschäftsführende" Regierung im Amt. Und im Augenblick ist eine neue Regierungsmehrheit noch nicht in Sicht; selbst wie eine neue Koalition aussehen KÖNNTE, ist im Moment noch völlig offen. Zwar erscheint eine "orange-blaue" Ehe als die wahrscheinlichste; sicher ist das aber beleibe noch nicht. Und mit jedem Tag erhöht sich der Druck, der auf den Hauptakteuren lastet; entscheidend wird sein, wer dem Druck am längsten standhalten kann. Es kommentiert Roger Pint... Mehr ...

Belgien hat gewählt – Ein Kommentar

Belgien hat gewählt, die Wähler haben die Karten auf eine Weise gemischt, die den führenden Politikern viel Kopfzerbrechen bereiten. Die einen suchen nach Auswegen, die anderen suchen nach Erklärungen. Frederik Schunck meint, dass ganz einfache psychologische und kulturgeschichtliche Grundmuster von den Akteuren bewusst oder unbewusst übersehen, ausgeblendet oder unzureichend berücksichtigt wurden. Mehr ...

Der Wähler hat das Wort – Ein Kommentar

Am Sonntag sind über siebeneinhalb Millionen Belgier zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. Damit bestimmen sie nicht nur die neuen Abgeordneten und Senatoren, sondern legen auch die Basis für die Bildung einer neuen Regierung. Ein Kommentar dazu von Rudi Klinkenberg. Mehr ...

Vivant – Missionsarbeit in Lüttich, Crash in Ostbelgien – Ein Kommentar

Die Partei Vivant, die ja auch im Bezirk Lüttich bei der Kammerwahl antritt, steht in Ostbelgien kurz vor dem Urnengang vor einem Scherbenhaufen. Mit Pauken und Trompeten hat die derzeitige Führungsspitze der Eupener Sektion die Brocken hingeworfen. Zugleich haben die Eupener kein gutes Haar an der Eifeler Sektion gelassen; der Bruch ist damit vollzogen. Wenn auch der Zeitpunkt eher überrascht: der Graben zwischen der Nord- und der Südsektion war längst offensichtlich. Es kommentiert Roger Pint... Mehr ...

Verfassungsgericht – Ein Kommentar

Diesem Thema widmet sich heute auch unser Wochen-Kommentar. Frederik Schunck kommt zu dem Schluss, dass das belgische Verfassungsgericht sehr stark die geleichen Züge aufweist, die auch die belgische Politik und die belgische Gesetzgebung kennzeichnen. Und, wie der belgische Föderalismus sei auch das belgische Verfassungsgericht neuer Prägung ein Unikat. Mehr ...

Kooperationsvertrag beim Jugendschutz: Warum Jugendliche kriminell werden – Ein Kommentar

Die Jugendkriminalität nimmt - rein statistisch gesehen - weiter zu. Das erregt den Volkszorn und lässt sich politisch gut ausschlachten. Justizministerin Onkelinx hat im vergangenen Jahr die Empörung nach dem Mord an dem Schüler Jo Van Holsbeek zum Anlass genommen, eine längst fällige Reform des Jugend-Strafrechtes und des Jugend-Schutzgesetzes auf den Weg zu bringen. Das Vorhaben hat diese Woche auch im Eupener Parlament eine positive Wendung genommen. Die Deutschsprachige Gemeinschaft arbeitet beim Jugendschutz eng mit dem Föderalstaat zusammen. Diese Kooperation ist jetzt durch drei Vereinbarungen besiegelt worden. Doch wie sinnvoll ist die härtere Bestrafung von jugendlichen Straftätern und die größere Mitverantwortung von Erziehungsberechtigten? Andreas Cremer kommentiert. Mehr ...

Die Parteienlandschaft 40 Tage vor der Wahl – Ein Kommentar

Das Parlament ist seit dem vergangenen Mittwoch offiziell aufgelöst. Die Regierung befindet sich in der sogenannten „Periode der laufenden Angelegenheiten“. Kein Zweifel: der Countdown hat begonnen. In weniger als 40 Tagen wird gewählt. Der Wahlkampf hat zwar nur schleppend begonnen; die großen elektoralen Auseinandersetzungen stehen noch aus. Und doch sind die Parteien längst dabei, sich zu positionieren. Und dabei fällt auf: die schon totgesagte Aufteilung des politischen Spektrums -links/mitte/rechts- scheint lebendiger denn je zu sein. Das hat sich nicht zuletzt am vergangenen Dienstag bei den traditionellen Feiern zum 1. Mai gezeigt. Roger Pint kommentiert... Mehr ...