Niek Murray: „Pinkpop-Gefühl erhalten, ist für uns selbstverständlich“

Die 51. Ausgabe des Pinkpop-Festivals war in vielerlei Hinsicht eine besondere Ausgabe. Da war zum einen das Comeback nach der langen Zwangspause, zum anderen hat nun, nach der Rente von Mr. Pinkpop Jan Smeets, ein neues Zeitalter für das älteste Musikfestival der Niederlande begonnen.

Pinkpop-Manager Niek Murray (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Pinkpop-Manager Niek Murray (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Gewisse Dinge sind halt Tradition und die werden auch nicht unbedingt geändert, wenn neue Entscheider am Ruder des Pinkpop-Festivals sind. Auch nach dieser Auflage des Pinkpop-Festivals schallte wieder „All you need is love“ von den Beatles aus den Lautsprechern des Megaland-Geländes in Landgraaf.

Die neue Aufteilung des Geländes hat sich bezahlt gemacht, die Headliner haben ihren Job gemacht und auch das neue Führungstrio des Pinkpop-Festivals ist im Jahr eins nach Mr. Pinkpop zufrieden mit dem Ablauf des Festivals, wie Niek Murray vom Pinkpop-Festival sagt. Es gibt natürlich noch Punkte, die zu verbessern sind. Die meisten Besucher hätten aber gelächelt und haben sich schlichtweg darüber gefreut, Pinkpop erleben zu dürfen.

Das Pinkpop-Gefühl umschreibt Niek Murray als eine spezielle Sache. Viele Besucher haben ihre Tickets behalten, nachdem die beiden letzten Ausgaben coronabedingt abgesagt werden mussten. Das Pinkpop-Gefühl zu erhalten, ist für die neuen Macher selbstverständlich, wie Murray sagt. Das Gefühl musste aber nicht großartig zurückgeholt werden, sondern es war einfach wieder da, sobald sich die Pforten des Geländes geöffnet haben.

Seit 1970 besteht das Festival nun. Man blickt auf 50 Jahre Popmusik-Geschichte zurück. Das spiegelt sich auch in den Besuchern wieder. Oma und Opa laufen mit ihren Enkeln über das Gelände und allen soll etwas geboten werden. Das soll auch in der Zukunft so bleiben: Ein Mix aus alten bekannten Künstlern, aber zeitgleich sollen auch neue Talente gefördert werden, so Murray.

Christophe Ramjoie