Ukraine gewinnt Eurovision Song Contest 2022

Die Band Kalush Orchestra hat mit ihrem Lied "Stefania" für die Ukraine den Eurovision Song Contest 2022 gewonnen. Auf Platz zwei und drei kamen das Vereinigte Königreich und Spanien. Belgien landete auf Platz 19.

ESC 2022 - Ukraine (Bild: Marco Bertorello/AFP)

Das Kalush Orchestra gewinnt den ESC 2022 (Bild: Marco Bertorello/AFP)

Die Zuschauer katapultierten die Ukraine mit 439 Punkten auf Platz eins. Von den Fachjurys aus den verschiedenen Ländern hatte das Kalush Orchestra 192 Punkte bekommen und damit erstmal auf Platz vier gelegen. Insgesamt gab es für die Ukraine damit 631 Punkte und einen klaren Sieg.

Das Vereinigte Königreich kam mit Sam Ryder und „Space Man“ mit 466 Punkten auf Platz zwei, knapp vor „SloMo“ von Chanel aus Spanien mit 459 Punkten. Platz vier und fünf gingen an Schweden (438) und Serbien (312).

Nach der ersten Bekanntgabe-Runde mit den Stimmen der Fachjurys stand Belgien mit Jérémie Makiese und „Miss You“ auf Platz 13 mit 59 Punkten. Von den Zuschauern kamen nur fünf Punkte hinzu. Belgien landet damit auf Platz 19.

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ESC 2022 - Jérémie Makiese für Belgien (Bild: Marco Bertorello/AFP)

Bild: Marco Bertorello/AFP

rtbf/km

3 Kommentare
  1. Ronny Ramscheidt

    Sie standen schon vorher als Sieger fest. Natürlich aus Solidarität.

    Merkt einer wie wir verarscht werden???

  2. Peter Schallenberg

    Herr Ramscheidt, der ESC hat sich schon lange von künstlerischer Qualität und Wettbewerb zur Beliebigkeit hin entwickelt. Es war absehbar, das die Politik des „starken Zeichen setzen“ auch hier angewandt würde.

    Und jetzt, meine Damen und Herren, folgt der Chor der üblichen Schwarz- Weiß- Denker…

  3. Marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Schallenberg.

    Den ESC habe ich mir nicht angeschaut. Dass die Ukraine gewinnt, war sich zu denken. Die Abstimmung war doch eine Farce. Hier ging es um Politik und nicht um die beste Musik. Die Ukrainer hätten mit egal jedem Lied gewonnen.

    Ein Benefizkonzert in der Ukraine zu gunsten der Kriegsopfer wäre wesentlich glaubwürdiger gewesen.