1963: Kennedy fällt Attentat zum Opfer

1963 ist ein weiteres Kennedy-Jahr. In Berlin macht er sich zum Herold der nicht-kommunistischen Welt. In seinem Heimatland ist er mit dem Vietnamkrieg und den Diskriminierungen der schwarzen Amerikaner konfrontiert. Im gleichen Jahr wird er ermordet,

Kurz nach dem Kennedy-Attentat : Menschen auf dem Boden (Archivbild: Belga)

Kurz nach dem Kennedy-Attentat : Menschen auf dem Boden (Archivbild: Belga)

Trauer und Verzweiflung über den Verlust dieses Präsidenten beherrschen wochenlang das öffentliche Geschehen.

Dabei ist seine bisherige Präsidentschaft von Krisen geprägt, die Kennedy nur teilweise löst. Zwar erreichte er, dass keine sowjetischen Atomraketen auf Kuba installiert wurden, musste aber auch amerikanische Raketen aus der Türkei abziehen. Seine Haltung zum Vietnam-Krieg ist widersprüchlich. Zusammen mit seinem Bruder Robert als Justizminister schlägt er Breschen in die Rassentrennung.

Sein Aussehen, sein Charisma, sein gewaltsamer Tod und der Glanz, der ihn und den gesamten Kennedy-Clan umgibt, tragen dazu bei, dass sich ein regelrechter Kennedy-Mythos bildet.

Martin Luther King beim Marsch auf Washington (Bild: EPA)

Martin Luther King beim Marsch auf Washington (Bild: EPA)

Frederik Schunck

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2 Kommentare
  1. Peter Korr

    Die Hauptziele von John F. Kennedy waren laut seinem „New Frontier“-Programm die Beseitigung von Armut und Rassendiskriminierung. Weitere Themen waren Bildung, Gesundheit, urbane Probleme, Verkehr, Verbraucherschutz und Umwelt. Nach seinem Tod wurde von seinem Nachfolger Lydon B. Johnson dieses Programm unter dem Namen „Great-Society“ fortgesetzt. Es wurden der Civil Right Act und mit weiteren 84 Einzelgesetzen eine beispiellose Agenda sozialer Reformen verabschiedet. Die Eskalation des Krieges in Vietnam erfolgte erst ein ¾ Jahr nach dem Tod von JFK im August 1964. Herbeigeführt durch eine Fälschung der Geheimdienste. JFK war der einzige Präsident der USA, der sich jemals mit dem „Tiefen Staat“ in den USA anlegte. Er war der beste Präsident den die USA jemals hatten.

  2. Torsten Ogertschnig

    JFK hatte ein ganz besonderes Charisma, er konnte die Menschen nur durch seine Anwesenheit begeistern und von etwas positivem überzeugen.
    Offenbar hat das einigen leuten ganz mächtig Angst gemacht und so gar nicht in deren Konzept gepasst.

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