1953: „Stadtkern unter Wasser“

Eupens historischer Stadtkern steht unter Wasser. Die Schäden an Gebäuden, Inneneinrichtungen und Maschinen sind gewaltig. Manche Familien haben das Lebensnotwendige verloren.

Der 24. Juni 1953: Daran werden sich die Eupener noch lange erinnern, besonders, wenn sie auf der Klötzerbahn, in Gospert, am Berg oder auf dem Werthplatz wohnen. „Das hat Eupen noch niemals erlebt“, titelt das Grenz-Echo.

Nach einem starken Gewitter mit ungewöhnlich heftigem Wolkenbruch kann die Kanalisation die Flut nicht mehr fassen. Großalarm für Feuerwehr, Polizei, Wasserwerk und städtische Dienste! Der Bauschöffe inspiziert die Lage von einem Schlauchboot der Armee aus.

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Werner Miessen

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2 Kommentare
  1. Horst Emonts-pool

    Wenn’s heute noch einmal passieren würde, läge es sicherlich am Klimawandel. Früher wurde es als natürliche Sache angesehen.

  2. Walther Janssen

    Gab es nicht auch einen Toten zu beklagen?

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