1947: Zuversicht nach der Zerstörung

1947 ist es noch wüst und leer in St. Vith. Im letzten Jahr sind auch sogenannte Behelfsheime errichtet worden. Es ist nur ein Provisorium, aber eins, das den unbändigen Willen zum Neuanfang dokumentiert.

Die Glocken von St. Vith (Bild: ZVS)

Die Glocken von St. Vith (Bild: ZVS)

Die Stadt soll neu entstehen, und zwar an der gleichen Stelle, wo sie schon seit Jahrhunderten stand. Erste Spatenstiche erfolgen und weitere Baugenehmigungen werden erteilt.

Im April kehren die Kirchenglocken zurück. Der englische Major Hughes Long hat für die Rückführung gesorgt.

Die Militärgerichtskammern in Eupen und Malmedy stellen ihre Arbeit ein. Die Menschen werten es als ein weiteres Zeichen dafür, dass die Auswirkungen der Kriegszeit aus dem Alltag abnehmen.

Klaus-Dieter Klauser

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