BRF ist Marktführer in Ostbelgien

Laut einer Forsa-Umfrage ist der BRF mit großem Abstand Marktführer in Ostbelgien. Gefragt wurden rund 1.000 Personen ab 14 Jahre in der Region.

BRF-Funkhaus in Eupen (Luftaufnahme)

Im Auftrag des Belgischen Rundfunks hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa wie schon in den Vorjahren auch 2019 untersucht, welche Radiosender in den neun Gemeinden der Deutschsprachigen Gemeinschaft wie intensiv gehört werden und wie einzelne Sender von den Nutzern bewertet werden.

Befragt wurden im März 2019 insgesamt 1.004 über 14 Jahre alte Personen mithilfe computergestützter Telefoninterviews.

BRF1 und BRF2 sind weiterhin die bekanntesten Radiosender in der DG: Der Bekanntheitsgrad von BRF1 liegt nunmehr bei 79 Prozent; dies ist seit 2011 eine Zunahme um weitere 4 Prozent. Für BRF2 sind dies 64 Prozent – 3 Prozent mehr als 2011. Der weiteste Hörerkreis von BRF1 liegt bei 60 Prozent – das heißt, dass 60 Prozent der Ostbelgier über 14 Jahren in den letzten zwei Wochen BRF1 gehört haben (2010: 50 Prozent). Die Tagesreichweite von BRF1 beträgt 32 Prozent (2010: 23 Prozent). BRF2 erreicht einen weitesten Hörerkreis von 38 Prozent und eine Tagesreichweite von 22 Prozent (2010: 31 und 16 Prozent). Damit sind die beiden BRF-Programme in Ostbelgien mit großem Abstand Marktführer. Die nächsten Konkurrenten sind 1 LIVE, WDR2, 100’5 und WDR4.

In der diesjährigen Umfrage wurde explizit nach Meinungen zum BRF-Programm gefragt. Die Nachrichten gefallen demnach 83 Prozent der Befragten „gut“ bis „sehr gut“. Bei der Hälfte der Hörer besteht der Wunsch nach mehr Nachrichten aus der Region und Belgien.

Die Moderation des TV-Magazins „Blickpunkt“ bewerten 74 Prozent der Befragten mit „sehr gut“, die Zusammenstellung der Themen mit 72 Prozent. Von denjenigen, die die Veränderungen der Fernsehsendung wahrgenommen haben, finden 90 Prozent die veränderte Moderation „gut“ und 84 Prozent die Veränderungen im Studio.

Insgesamt bestätigen die Zuschauer und Zuhörer damit die Programmänderungen der letzten Zeit. Für den BRF ist dies weiterhin Auftrag, sein Angebot moderat zu erneuern.

mitt/rd

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Ein Kommentar
  1. Roland Veithen

    Ist es nicht irgendwie enttäuschend dass nur 8 von 10 Personen BRF1 kennen, obwohl er der einzige ernst zu nehmende Sender aus der Region ist, und auch noch stark subventioniert wird? Und nur 6 von 10 BRF2?

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