Der Hitzesommer 2026 kostete nach Schätzung britischer Wissenschaftler in europäischen Städten etwa 50.000 Menschen das Leben - mehr als je zuvor.
65 Prozent der Todesfälle führen die Forscher direkt auf den von Menschen verursachten Klimawandel zurück. Untersucht wurden die Daten aus gut 850 urbanen Zentren in der EU, Großbritannien, Norwegen und der Schweiz.
Zum Vergleich: Für das Jahr 2022 wird in dieser Region von etwa 29.000 Hitzetoten ausgegangen. Der Anteil der Todesfälle, die dem Klimawandel zugerechnet werden, lag demnach damals noch bei 59 Prozent.
dpa/sh