Die Finanzminister von Portugal, Spanien, Österreich, Italien, Polen und Deutschland plädieren für eine sogenannte Übergewinnsteuer bei Ölkonzernen. Das erklären sie in einem gemeinsamen Brief an die irische EU-Ratspräsidentschaft.
Die Minister argumentieren, infolge des Iran-Kriegs und gestiegener Erdölpreise sollten die Konzerne für ihre Profite auch mehr Steuern zahlen. Sie begründen ihren Vorstoß mit hohen Lebenshaltungskosten. Bisher ergriffene staatliche Maßnahmen hätten nicht gereicht, um die Preise für Unternehmen und Bürger dauerhaft zu senken oder zu stabilisieren.
In der Europäischen Union müsse über ein EU-weites Rahmenwerk diskutiert werden, um Übergewinne zu versteuern. In der aktuellen Krise dürfe es keine "Abzocke durch Energiekonzerne" geben.