Türkei verurteilt Scheinreferenden in russisch besetzten Gebieten

Auch die Türkei hat die Scheinreferenden kritisiert, die Russland und die russischen Besatzungsbehörden in den besetzten Gebieten der Ukraine angekündigt haben.

Aus dem türkischen Außenministerium hieß es, die Türkei sei besorgt über Versuche, in einigen Regionen der Ukraine einseitige Referenden durchzuführen. Solche „illegitim beschlossenen Tatsachen“ würden von der internationalen Gemeinschaft nicht anerkannt.

Außerdem würden sie die Bemühungen um eine Wiederbelebung des diplomatischen Prozesses erschweren. Die Türkei stehe für die „territoriale Unversehrtheit, Unabhängigkeit und Souveränität“ der Ukraine. Die Türkei ist Mitglied der Nato und pflegt mit der Ukraine enge Beziehungen, gilt aber auch als enge Partnerin Russlands.

Die Abstimmungen in besetzten Gebieten der Ukraine über einen Beitritt zu Russland sollen vom 23. bis 27. September abgehalten werden. Sie werden weltweit als völkerrechtswidrig angesehen, weil sie ohne Zustimmung der Ukraine, unter Kriegsrecht und nicht nach demokratischen Prinzipien ablaufen. Beobachter sehen in den Scheinreferenden eine Reaktion auf die aktuelle ukrainische Gegenoffensive im Osten des Landes.

dpa/est

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Ein Kommentar
  1. Frank Mandel

    Cool!
    Hätte ich nicht von der türkischen Regierung gedacht.
    Steht Europa nun gemeinsam auf?
    Ist die NATO wirklich ein Zusammenhang der Verteidigung menschlicher Rechte?
    Bin gespannt.
    Dass russische Menschen gegen ukrainische Menschen kämpfen, hätte ich mir nie vorstellen können.
    Welch ein Drama spielt sich bei uns ab.

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