Indien verbietet Weizenexporte – Lebensmittelsicherheit gefährdet

Der weltweit zweitgrößte Weizenproduzent Indien hat den Export des Getreides mit sofortiger Wirkung verboten.

Indische Arbeiter trennen das Weizen von der Spreu in der Nähe von Amritsar (Bild: Narinder Nanu/AFP)

Indische Arbeiter trennen das Weizen von der Spreu in der Nähe von Amritsar (Bild: Narinder Nanu/AFP)

Hintergrund ist der Anstieg der weltweiten Weizenpreise. Wie die indische Exportbehörde mitteilte, sei dadurch die Lebensmittelsicherheit des Landes gefährdet.

Erst kürzlich hatte die indische Regierung verkündet, angesichts eines drohenden Weizenmangels auf dem Weltmarkt im Zuge des Ukraine-Kriegs zu helfen und deutlich mehr Weizen zu exportieren.

Indische Weizenexporteure hatten seit Kriegsbeginn Exportabkommen mit Ländern wie Ägypten und der Türkei geschlossen. Dann kam aber die aktuelle Extremhitze in Indien dazwischen. Diese verringere die Weizenernte um knapp sechs Prozent.

dpa/cd

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Ein Kommentar
  1. Marcel Scholzen eimerscheid

    Dann sollten sich die Türken und Ägypter mal Gedanken in Richtung Selbstversorgung machen. Es wäre besser die Ernteerträge zu erhöhen die Anzahl Einwohner…

    Hunger in diesen bervölkerungsreichen Ländern kann den ganzen nahen Osten destabilisieren und zu ungeahnten Konsequenzen führen.

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