EU will Reisen für Geimpfte, Getestete und Genesene erleichtern

Schon bald soll ein gültiges EU-Corona-Zertifikat für Reisen in der Europäischen Union wichtiger als das Infektionsgeschehen im Abreiseland sein. Darauf haben sich am Dienstag die EU-Staaten geeinigt. Sie folgten damit einem Vorschlag der EU-Kommission.

Brussels Airport (Archivbild: Bruno Fahy/Belga)

Archivbild: Bruno Fahy/Belga

Ab dem 1. Februar soll nicht mehr entscheidend sein, von wo aus eine Reise startet – sondern, ob ein gültiger Impf-, Test- oder Genesenennachweis vorliegt.

Ein PCR-Test solle frühestens 72, ein Schnelltest 24 Stunden vor der Reise gemacht werden. Ein Genesenen-Zertifikat soll 180 Tage gültig sein. Wer kein Zertifikat hat, soll nach Ankunft einen Test machen. Für Kinder gibt es Ausnahmen.

Da sich die Omikron-Variante mittlerweile in ganz Europa verbreitet habe, soll außerdem geprüft werden, die Reisebeschränkungen in einigen Mitgliedsstaaten aufzuheben.

dpa/belga/est

Ein Kommentar
  1. Martin Henke

    Ist „für Kinder gibt es Ausnahmen“ positiv oder negativ zu verstehen? Bislang bedeutet es zum Beispiel: Kinder unter 5, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt, die aus einem Hochrisikoland wie Belgien nach Deutschland einreisen und sich dort länger als 48 Stunden aufhalten wollen, pauschal in eine 5-tägige Quarantäne müssen. Ohne Möglichkeit, sich freizutesten. Die Quarantäne darf wohlgemerkt erst *nach* Einreise beginnen.