In Europa häufen sich die Omikron-Fälle

In Europa häufen sich die Infektions-Fälle mit der neuen Corona-Variante Omikron. Mittlerweile haben auch Großbritannien, Italien und Tschechien erste Ansteckungs- und Verdachtsfälle gemeldet.

Bild: Pierre Teyssot/AFP

Bild: Pierre Teyssot/AFP

In Deutschland sind zwei Fälle bekannt. Deutschland schränkt deshalb die Einreise aus acht Ländern des südlichen Afrika stark ein. Großbritannien schickt alle Ankommenden in Quarantäne. In den Niederlanden befinden sich rund 60 Reisende aus Südafrika seit Samstag in Quarantäne.

In Belgien gelten ab Sonntag strenge Einreiseregeln für Reisende aus neun Ländern des südlichen Afrikas. Hier wurde bisher ein Omikron-Fall gemeldet.

Auch in Australien sind inzwischen erstmals zwei bestätigte Fälle der Corona-Variante Omikron bekannt geworden. Israel hat seine Grenzen für alle Ausländer geschlossen.

Die Omikron-Variante des Corona-Virus wurde von der WHO als „besorgniserregend“ eingestuft.

Coronavirus: Reisebeschränkungen wegen Omikron-Variante

vrt/dpa/jp

Ein Kommentar
  1. Lutz-René Jusczyk

    Vielleicht haben wir ja Glück und die neue Variante ist zwar ansteckender, dafür aber weniger gefährlich als die bisher dominierende Delta-Variante.
    Erste Rückmeldungen aus Südafrika scheinen dies nahezulegen.
    Selbstverständlich muss dabei auch berücksichtigt werden, dass die Bevölkerung dort verhältnismäßig jung ist.
    Ich fand es gelinde gesagt etwas merkwürdig, dass nach dem Nachweis eines sich verändert habenden Virus sofort Vergleiche mit Ebola gezogen wurden, obwohl zum besagten Zeitpunkt noch überhaupt nichts über den Krankheitsverlauf bekannt war (siehe die Aussagen des Vorsitzenden des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery).
    Einreisekontrollen aus den Virusvariantengebieten sind schon wichtig, aber man muss nicht gleich den Teufel an die Wand malen und die Bevölkerung in einem so frühen Stadium in Angst und Schrecken versetzen.
    P1 hat sich bekanntlich auch nicht in Europa ausgebreitet.