EU wirft Russland vor Wahl in Deutschland Cyberangriffe vor

Kurz vor der Bundestagswahl in Deutschland wirft die Europäische Union Russland gezielte Cyberangriffe vor und will zusätzliche Sanktionen prüfen.

Die 27 EU-Mitgliedsstaaten veröffentlichten am Freitag eine gemeinsame Erklärung. Darin heißt es, die bösartigen Aktivitäten richteten sich gegen zahlreiche Abgeordnete, Regierungsbeamte, Politiker sowie Vertreter der Presse und der Zivilgesellschaft in der EU.

Die Angreifer würden auf Computersysteme und persönliche Konten zugreifen und Daten stehlen. Ziel der Aktivitäten sei es, die demokratischen Institutionen und Abläufe zu schädigen.

dpa/est

Ein Kommentar
  1. Peter Schallenberg

    Wie und warum bastele ich mir ein Feindbild?

    -Möglichst nur aus der Deckung heraus arbeiten (hier: die „Europäische Union…“)
    -eigene Beweggründe verschleiern
    -Medien und deren Systemtreue nutzen
    -vage bleiben, keine Beweise liefern
    -Behauptungen aufstellen (Ziel der Aktivitäten sei es…)
    -alte Feindbilder bedienen (böse Russen usw.)
    -kopflose Panik verbreiten
    -Angst und Schrecken schüren
    -sich als Retter glorifizieren
    -hilflose Drohgebärden (Sanktionen…)

    Fertig ist das Feindbild. Konsumentengerecht.
    Dabei sollte gerade die so genannte „EU“ in Sachen demokratische Institutionen und Abläufe mal dringend vor der eigenen Haustüre kehren.