EMA: Keine Einschränkung von Astrazeneca-Impfstoff – Risiken gering

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA empfiehlt uneingeschränkt die Anwendung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca.

Astrazeneca-Impfstoff (Bild: Martin Bureau/AFP)

Astrazeneca-Impfstoff (Bild: Martin Bureau/AFP)

Die EMA sieht eine Verbindung zwischen den Fällen von Hirnthrombosen und der Impfung. Blutgerinnsel in Kombination mit einer geringen Zahl von Blutplättchen sei aber eine extrem seltene Nebenwirkung des Astrazeneca-Impfstoffs, so die EMA.

Bislang gibt es in Europa nur ein paar Dutzend Fälle, meistens bei Frauen unter 60 Jahren. Anhand der vorhandenen Daten könne die EMA nicht sagen, welche Risikofaktoren zu den Nebenwirkungen beitragen.

Die EMA erinnert daran, dass die Nebenwirkungen innerhalb von zwei Wochen nach der Impfung auftauchen können. Geimpfte, die Symptome entwickeln, sollen einen Arzt aufsuchen.

Die EMA rät davon ab, gewisse Altersgruppen beim Astrazeneca-Impfstoff auszuschließen. Der Nutzen des Wirkstoffes sei höher zu bewerten als die Risiken, so die EMA.

Belgien beschränkt Astrazeneca-Impfstoff auf Ü55

dpa/belga/vk

10 Kommentare
  1. Carl Schumacher

    Ja, die liebe Kosten-Nutzen-Rechnung. Wieviele Geschädigte, bzw. Tote dürfen es denn sein? 3, 6, 30, 60, 100? Und wieviele sind es denn schon inzwischen? Einer auf 100.000? Weniger? Oder mehr?

    Menschen haben viel kleinere Gewinnchancen beim Lottospielen – und spielen trotzdem.

    Vielleicht sollte man die Kosten-Nutzen-Rechnung auch mal auf andere Gebiete übertragen. Wäre bestimmt interressant.

  2. Anja Wotschke

    Da ich noch unter 60 bin lasse ich mich nie und nimmer mit dem Zeug von AstraZenica spritzen denn so lebensmüde bin ich dann doch noch nicht und bei den beiden anderen, um ohne fundierter langer Studie bin ich mir auch nicht sicher und den kommenden noch weniger.

  3. Daniel Maserato

    Frau Wotschke, dann lassen Sie sich halt nicht damit impfen – was anderes bekommen Sie sowieso nicht! Es ist kein Impfsupermarkt, mein Gott!
    kein Problem, nachher aber auch nicht rumheulen wenn der Impfpass gezeigt werden muss und Sie deswegen vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden
    Belgien hat grade was anderes zwingend nötiger als Impfverweigerer

  4. Renate Wirtz

    Ich lasse mich bei der Hausärztin impfen, dort landet dieser kritische Impfstoff nicht. Impfverweigerer sind eine Gefahr für ihre Mitmenschen und blockieren so viel, dass dieser Virus dank den Menschen weiter überleben kann, können die Menschen anstecken, die noch nicht geimpft werden konnten, weil z.B. zu jung sind.

  5. Claudia Gottschling

    Daniel Maserato, ich feier dich gerade. Ja, Belgien hat etwas ganz viel nötiger als Impfverweigerer: Solidarität. Die ist ein wenig abhanden gekommen

  6. Edgar Fink

    @Anja Wotschke
    Sehr geehrte Frau Wotschke, wenn sie sich dazu entscheiden, sich nicht impfen zu lassen, dann ist das ihre ganz persönliche Entscheidung.
    Dies jedoch hier öffentlich breit zu treten, ergibt in meinen Augen keinerlei Sinn.
    Es sei denn, sie haben ein fast krankhaftes Mitteilungsbedürfnis.

  7. Peter Mertens

    Es wird immer verrückter mit AstraZenica

    England: Erstgeimpfte sollen auch zweite Dosis erhalten
    England ll: AstraZeneca nur noch für über 30-Jährige
    Spanien: Spanische Provinz stoppt Impfungen mit AstraZeneca
    Bayern: Bayern setzt AstraZenica künftig nur noch in Hausarztpraxen ein, in den Impfzentren wird auf Biontech und Moderna oder gesetzt.

    Jeder kann für sich selber entscheiden was er davon hält.

  8. Anja Wotschke

    @EDGAR FINK,

    stimmt ist meine pers Entscheidung ob ich mich impfen lasse oder auch nicht und ich trete nichts breit in dem ich hier meine Bedenken zu den diversen Stoffen kund tue geschweige dass man sogar soweit geht die Stoffe zu mischen heute mit AstraZenica und einige Wochen spätet entweder Biontech Pfizer oder Moderna OHNE zu wissen wie diese auf- und miteinander reagieren. Wenn Sie dieses Risiko auf sich nehmen bitte ist Ihre Entscheidung und ich bin eben nicht gewillt als Versuchskarnikel herzuhalten denn es heisst ja nie umsonst zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, aber in diesem Fall völlig zwecklos da weder das eine noch das andere bekannt ist.

  9. Guido Scholzen

    Man sollte den Teufel mit AstraZeneca nicht an die Wand malen.
    aber tatsache ist, dass diese Corona-Impferei auch ohne mRNA/Vector-Impftechnik (=Genbasierte Impfstoffe) hätte stattfinden können: Im Prinzip brauchen wir, wie bei Influenza und andere Erreger, einen Totimpfstoff in Form von Antigenen, auf das das Immunsystem reagiert, und vorbereitet ist, wenn der reelle Erreger kommen sollte. Ziel ist es immer, den eigenen Körper Antikörper produzieren zu lassen gegen die ‚Stikes‘ – Warum verwenden die nicht deutsche Wörter wie vor Jahrzehnten: Stikes sind die ‚Andockstellen‘ der Hülle des Virus an den Andockstellen der Zellmembran der Wirtszelle.

    Wenn bis dato OHNE Gentechnik gearbeitet wurde, warum MUSSTE denn nun alles umsteigen auf die Gen-Technik? Eventuell medizinisches Wettrüsten, um ja keine technologischen Marktanteile zu verlieren??? Sogar Russen und Chinesen machen diesen Konkurrenzkampf mit.

    Das ohne mRNA/Vector-Technik auch ein Totimpfstoff möglich ist, und sogar schneller, dass zeigte Prof. Dr. Winfried Stöcker aus Norddeutschland.

    Das sind für mich Gründe, gegen Genmanipulierte Impfstoffe zu sein: es geht auch ohne und schneller.

    Wir sind Versuchskaninchen in einem riesengroßen Gentechnik-Experiment.
    Abwarten…

  10. Marco Jacobs

    Hallo, da bisher nur die Risikogruppen geimpft wurden, dh die Leute, zu deren Schutz die jungen Leute seit einem Jahr mit Masken rumlaufen, finde ich freundlich gesagt unverschämt Privilegien für Geimpfte zu fordern. Desweiteren in der Altersgruppe unter 45 sterben 1-2 Personen pro Woche an Covid (siehe Sciensano) . Im Vergleich dazu sterben ca 11 Personen pro Woche bei Unfällen. Also ist die Risikoabschätzung bei der Impfung für diese Personengruppe ist eine ganz andere als für die älteren. Hinzu kommt daß die bisher nicht bekannten langfristigen Impffolgen für diese Altersgruppe sehr relevant sind. Nur zum Vergleich bei 25 Covid Toten am Tag heute , 175 pro Woche mit einer angenommen Reduktion der Sterblichkeit um 96% durch die Impfung würden ca 7 Geimpfte pro Tag sterben im Vergleich zu 2 ungeimpften unter 45. Also ist die Frage erlaubt wieviel Risiko kann man der jungen Generation zutrauen um die älteren zu schützen?