EU sagt weitere 4,9 Milliarden Euro für Kampf gegen Corona zu

Die EU hat zum Auftakt einer virtuellen Geberkonferenz zur Corona-Pandemie weitere 4,9 Milliarden Euro zugesagt. Das Geld solle eingesetzt werden, um besonders verwundbare Länder zu unterstützen, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Coronavirus in Afrika (Illustrationsbild:

Auch in Toamasina, der zweitgrößten Stadt Madagaskars, im Osten des Landes kämpft man gegen das Coronavirus (Archivbild: Rijasolo/AFP)

Jeder Mensch auf der Welt müsse Zugang zu Tests, Behandlungen und Impfstoffen bekommen – egal wo er lebe oder wo er herkomme.

Ein wirksamer, bezahlbarer und für möglichst viele Menschen auf der Welt verfügbarer Impfstoff gegen das Coronavirus ist das Ziel der internationalen Benefizaktion „Global Goal“. Seit Anfang Mai wurden dafür rund zehn Milliarden Euro von Staaten und privaten Geldgebern eingesammelt.

Bei dem im Internet zu verfolgenden Event wird es im Laufe des Nachmittags auch Redebeiträge von Wissenschaftlern und anderen Spitzenpolitikern, darunter die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premierminister Boris Johnson und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geben.

Am Samstagabend folgt ein Online-Konzert weltberühmter Musiker und Stars. Dafür hatten die Organisatoren unter anderem Justin Bieber, Shakira und Coldplay gewinnen können. Das Konzert wird auch in der ARD übertragen.

dpa/mh