Luxemburg will alle Einwohner auf Coronavirus testen

Luxemburg will alle seine Einwohner auf das neue Coronavirus testen. Das wären 600.000 Tests innerhalb eines Monats. Luxemburg zählt bisher 88 Corona-Tote und rund 3.700 bestätigte Corona-Fälle.

Corona-Test (Illustrationsbild: Robin Van Lonkhuijsen/ANP/AFP)

Illustrationsbild: Robin Van Lonkhuijsen/ANP/AFP

Als erstes sollen Schüler und Studenten getestet werden, damit Schulen und Universitäten wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Die Betroffenen hätten bereits eine Einladung erhalten, sich zu einem von 17 Testzentren zu begeben. Die Tests erfolgen aber freiwillig.

Luxemburg schätzt die Kosten für alle Tests auf 40 Millionen Euro. Nach Luxemburg pendeln zudem täglich etwa 200.000 Arbeitnehmer aus Nachbarländern ein. Auch sie sollen sich testen lassen.

Bei den Tests wird die Bevölkerung nicht als Ganzes betrachtet, sondern in verschiedene Gruppen unterteilt. Dabei will Luxemburg zunächst einen repräsentativen Teil dieser Gruppe testen, anschließend könnten sich alle Menschen der Gruppe testen lassen. In einem dritten Schritt wird dann erneut ein repräsentativer Teil der Gruppe ein zweites Mal getestet, um zu sehen, ob und wie sich das Virus in der Gruppe ausbreitet.

belga/dpa/okr

7 Kommentare
  1. Steffen Suzanne

    Das finde ich ja super.koennte manches land abschauen.ich bin luxemburger und bon wohnhaft in Belgien.laufe seit 5 wochen und 2 tage mit fieber herum und bin noch im unklaren ob corona oder nicht.erst samstag bin ich getestet worden auf viel tamtam und warte auf resultat.

  2. Sebastien Mertens

    Beziehen sich die Tests nur auf eine aktive Infektion oder auf das Vorliegen von Antikörpern?

  3. Norbert Schleck

    „Nach Luxemburg pendeln zudem täglich etwa 200.000 Arbeitnehmer aus Nachbarländern ein. Gesundheitsexperten fordern, auch sie auf das Coronavirus zu testen.“

    Und das jeden Morgen an der Grenze?
    Denn wer heute nicht positiv getestet wird, kann morgen schon infiziert sein.

  4. Jean-Pierre DRESCHER

    Wenn Luxemburg das Ding konsequent durchzieht antworten diese ihrerseits mit adäquaten Aktionen auf das aggressive Treiben der Brüsseler Föderalregierung.

  5. Annette Wieshoff-Jacob

    Man kann auch heute geröntgt werden ob kein Körperteil gebrochen ist. Aber morgen kann man ein Bein brechen

  6. Sandra Carl

    Endlich reagiert ein Land mal vernünftig, und geht die Sache wissenschaftlich an. Super Luxemburg, ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Dann hören vielleicht diese Spekulationen auf, die nur auf Vermutungen und Erfahrungen anderer Ländern beruhen, und nicht wissenschaftlich bewiesen sind. Man sollte vielleicht auch die Verstorbenen untersuchen ob alle wirklich Vorerkrankungen hatten, an denen sie so oder so gestorben wären, mittlerweile weiß ich nicht mehr was ich glauben soll je nach dem, wenn ich an Schweden oder Italien denke

  7. ponton irene

    Finde ja alles schön und gut aber werde heute getest und übermorgen könnte ich mich anstecken .Und anfang habt ihr gesagt ohne syntome brauch keiner sich testen lassen.Da die resultat dann falsch wären.