Juncker: Brexit ist „Höhepunkt einer kontinentalen Tragödie“

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat den geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU als "Höhepunkt einer kontinentalen Tragödie" bezeichnet.

EU-Kommissionsprâsident Jean-Claude Juncker

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (Bild: Aris Oikonomou/ AFP)

Die Entscheidung der Briten müsse aber respektiert werden. Das sagte Juncker im Deutschlandfunk. Juncker trifft am Montag in Luxemburg den britischen Premierminister Boris Johnson.

Laut Juncker kann der Austrittsvertrag nicht wieder aufgemacht werden. Es gehe nun darum, welche Vereinbarungen für die Zukunft möglich seien. Er sei aber nicht optimistisch, was alternative Vereinbarungen zum sogenannten Backstop angehe, sagte Juncker. Er hoffe weiter auf Alternativvorschläge. Aber die Zeit werde knapp, so Juncker.

Außerdem warnt er, dass ein No-Deal-Brexit zu einem heillosen Chaos führen in Großbritannien und der EU führen werde. Laut Juncker wird man Jahre brauchen, um die Dinge wieder in Ordnung zu bringen.

dpa/okr

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