Großbritannien will Ende des Verbrennungsmotors einläuten

Die britische Regierung will mit einem Verkaufsverbot von Diesel- und Benzinautos die Luft verbessern.

Illustrationsbild: Oliver Weiken/EPA

Illustrationsbild: Oliver Weiken/EPA

Umweltminister Michael Gove sagte der BBC, in etwa 25 Jahren sollten keine Autos mehr verkauft werden dürfen, die einen Verbrennungsmotor besitzen. Seit Jahren werden in Großbritannien Schadstoffwerte gemessen, die über den erlaubten Grenzwerten liegen.

Die Ankündigung aus London kommt drei Wochen, nachdem die französische Regierung ähnliche Verkaufsverbote angekündigt hatte.

dpa/rkr - Bild: Oliver Weiken/EPA

8 Kommentare
  1. Joachim Wahl

    Ich rate dringend dazu, den Bau von Irrenanstalten zu beschleunigen. Die Anzahl wirres Zeug redender Politiker mit Geltungssucht und dem Fehlen jeglicher Fachkenntnisse scheint überhand zu nehmen.

  2. Wotschke Anja

    dann wäre es ja vllt auch angebracht von all diese Regierungen und Politikern, dass sie der gesamten Bevölkerung dann das so genannte bessere und umweltfreundlichere Auto bezahlen – jedenfalls denen die es sich finanziell nicht leisten können es selbst zu bezahlen. Unter anderem stellt sich da doch schon die Frage, wenn alle Benziner & Dieselfahrzeuge verbannt sind – wie wollen die denn den Verlust der Akzisiensteuer kompensieren und auffangen da ja weder Benzin noch Diesel mehr verkauft wird die aber doch extrem viel davon an Steuereinnahmen profitieren ?

  3. Dieter Leonard

    Stimmt Herr Wahl!
    Da es den Klimawandel nicht gibt und Verbrennungsmotoren weder klimaschädliches CO2 noch Stickoxyde und auch keine Partikel ausstoßen macht die Abkehr davon ja auch gar keinen Sinn.
    Auch der Dieselabgasskandal ist eine Erfindung hyperaktiver Umweltaktivisten.
    Ich plädiere für die Abschaffung aller Schadstoffklassen, Emissionsgrenzwerte und der bedingungslosen Rückkehr zur fossilen Energiewirtschaft.
    Wie Donald Trump. Sind sie bei uns?

  4. Marcel Scholzen eimerscheid

    Man sollte die Äußerung des britischen Ministers nicht zu sehr auf die Goldwaage legen. Es ist eine politische Zielvorgabe und kein religiöses Dogma. Man kann es jederzeit ändern. Es geht darum, dem technischen Fortschritt einen Tritt in den Hintern zu verpassen und ihn zu beschleunigen. Aus heutiger Sicht ist das natürlich totale Spinnerei. Bis jetzt geht es nicht ohne Verbrennungsmotor. So war es mit vielen technischen Neuerungen wie zum Beispiel dem Internet. Vor 30 Jahren sah man sowas nur in Science Fiction Filmen. Die Zukunftsmusik von heute ist die Realität von morgen.

  5. Guido Scholzen

    Diese ganze Politik kommt mir vor wie ein Irrenhaus, wo die Irren die Regie übernommen haben, und die Doktoren wurden entlassen oder weggesperrt.

    @Leonard: Man sollte wirklich viele Grenzwerte überdenken.
    Sie schreiben so passend „der Dieselabgasskandal ist eine Erfindung hyperaktiver Umweltaktivisten“. Die Autoindustrie wurde genötigt zu schummeln, weil irgendwelche Bürokraten in USA und EU Grenzwerte festlegten, die jeder Realität widersprechen. Es ist schon komisch, dass die Luft nicht dreckiger war, bevor dieser „Missstand“ entdeckt wurde. Diesel-Gate ist ein Sturm im Wasserglas, ein Thema für Wichtigtuer. Die grün-gesinnte Presse+Politik haben nix besseres zu tun.
    Aber laut Greenpeace würde ein Verbot von Dieseln die Feinstaubbelastung durch Benziner erhöhen, also müssen auch die verboten werden. Also nur noch Elektroautos, damit wir in Zukunft soviel Mobilität haben wie in Nord-Korea. Dann entscheidet die Regierung, wer wo und wann und wie weit fahren darf.
    Nieder mit der bürokratischen Beamtenwillkürherrschaft (=sozialistische Sklaverei)! Das ist kein Umweltschutz mehr!

  6. Ernst Mathieu

    Auch Elektrofahrzeuge produzieren Feinstaub, durch Abrieb der Reifen, Bremsen und Straßenbeläge. Wenn dann noch der Strom aus Kohlekraftwerke kommt hat man nicht viel gewonnen.
    Doch unabhängig davon, sind die Betrügereien der Autohersteller kein kleines Vergehen. Die Verantwortlichen sollte man vor Gericht stellen und ihnen ihr Boni weg nehmen.
    Die Strafzahlungen der Konzerne gehen doch nur zu Lasten der Arbeitnehmer, Kunden und Steuerzahler.

  7. Marcel Scholzen eimerscheid

    Fehlt nur noch die emisionsfreie Energieerzeugung (natürlich keine Atomenergie) und und wir sind angekommen im Paradies des Öko-Gottes.

  8. Dieter Leonard

    Ginge es nach manchen Kommentatoren säßen wir immer noch mit Fackeln in Höhlen und ernährten uns von erlegten Eichhörnchen.
    Herr Mathieu, die Feinstaubbelastung betrifft vor allem die Ballungsräume und Innenstädte. Dort stehen m.E. keine Kraftwerke. Aber gerade die E-Mobilität wäre ein hervorragendes Anwendungsgebiet für die Nutzung von Solarenergie (mit Zwischenspeicherungen). Der Abrieb beim Bremsen wird zudem durch Elektromotoren stark vermindert.
    Mit panischer Zukunftsangst lässt sich die Gegenwart nicht gestalten und die Zukunft nicht vorbereiten.