„Verlorene Jugend“: Schmuggel-Film im Kino Corso

Ars Vitha und der Geschichtsverein "Zwischen Venn und Schneifel" bieten ihrem Publikum im stilvollen Ambiente des Kino Corso ein Eintauchen in die frühen 50er Jahre. Sie zeigen ein Bühnenstück in filmischer Aufbereitung, in dem es um den Schmuggel an der Grenze geht.

Kino Corso jetzt in 3D

Audiobeitrag

Schmuggel und mehr im Kino Corso - Frederik SchunckMP3

Manfred Klein aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm ist der Drehbuchautor und Regisseur des Films. Sein Antrieb: „Dankbarkeit an eine Generation, die uns halt eben das ermöglicht hat, was wir heute eigentlich leben dürfen: Demokratie und eine offene Gesellschaftsform“.

In der Produktion geht es um Liebe, Versprechen, Macht und Krieg und ums Überleben sagt Manfred Klein: „Wenn sie so etwas zeigen, haben sie immer Redebedarf. Die Generation, die das miterlebt hat möchte sich natürlich auch mit der jüngeren Generation austauschen.“

Deshalb gehe es vor allem auch um Erinnerungsarbeit: „Das ist ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Generation, dass sie eben das, was geschehen ist nüchtern aufarbeitet und dann an die weiteren Generationen weiter gibt“, so Klein.

Die Dreharbeiten an den Filmszenen waren aufwendig. Die Uniformen wurden von Militär- und Zollmuseen ausgeliehen. Unter anderem auch aus dem Armeemuseum in Elsenborn.

Aufführungstermin ist der 21. April im Kino Corso in St. Vith. Karten gibt es im Vorverkauf für sechs Euro beim ZVS-Museum.

Mehr zum Thema und vor allem ein Einblick in den Film durch Filmausschnitte gibt es später im BRF-Blickpunkt und hier im Netz auf BRF.be.

fs/mg - Bild: BRF

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150