Imam der Moschee von Borgerhout weist Vorwürfe zurück

Sulayman van Ael, der Imam der Moschee "De Koepel" in Borgerhout, kann die Vorwürfe, dass Salafisten radikales Gedankengut verbreiteten, nicht nachvollziehen. In dem Gotteshaus werde nur in niederländischer Sprache gepredigt.

In Flandern droht zwei Moscheen der Entzug ihrer offiziellen Anerkennung und damit auch ihrer finanziellen Unterstützung durch die öffentliche Hand. Das hat der flämische Innenminister Bourgeois bestätigt.

In den betroffenen Moscheen in Borgerhout und Waregem gebe es den begründeten Verdacht, dass Salafisten radikales Gedankengut verbreiteten, sagte Bourgeois. Ob es auch Aufrufe gab, am Bürgerkrieg in Syrien teilzunehmen, werde noch geprüft.

Der Imam der Moschee „De Koepel“ in Borgerhout, Sulayman van Ael, erklärte, er könne die Vorwürfe nicht nachvollziehen. In dem Gotteshaus werde nur in niederländischer Sprache gepredigt. Zudem seien die Freitagsgebete stets direkt im Internet zu verfolgen. Es sei den Muslimen seiner Gemeinde ein großes Anliegen, zur Völkerverständigung und zum toleranten Miteinander beizutragen.

belga/mh

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