Weltkultur trifft Weltkulturerbe: Inka-Ausstellung in der Völklinger Hütte

Im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist derzeit die Ausstellung "Inka - Gold. Macht. Gott. 3.000 Jahre Hochkultur" zu sehen. Mit Prof. Meinrad Grewenig, dem Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, haben wir über die Schau gesprochen.

Das Gold der Inka fasziniert die Menschen seit mehr als 500 Jahren. Die Gier nach dem sagenhaften „El Dorado“ trieb die spanischen Eroberer. Das Aufeinandertreffen dieser beiden Welten ist eines der Themen bei der Ausstellung, die derzeit im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zu sehen ist. Sie trägt den Titel „Inka – Gold. Macht. Gott. 3.000 Jahre Hochkultur“. Gleich am ersten Ausstellungswochenende kamen rund 2.500 Besucher.

„Wir hatten schon 2004 ein Projekt mit Inka-Gold. Wir haben dann gesagt: Die Geschichte ist noch nicht auserzählt, zumal es jetzt in der Gegenwart – wenn man ins politische Spektrum nach Amerika oder Europa schaut – viele ähnliche Aktionen gibt, wie damals der spanische Überfall auf das größte Reich der damaligen Welt: das Inka-Reich. Aus dem, was damals passiert ist, kann man heute viel lernen“, erklärt Prof. Meinrad Grewenig, der Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, im BRF-Interview.

Die Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist noch bis Ende November zu sehen.

Audiobeitrag

Inka-Ausstellung: Prof. Meinrad Grewenig bei Stephan PeschMP3

sp/mg - Bilder: Stephan Pesch/BRF

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