Verhältnis Berlin-Ankara verschlechtert sich weiter

Berlin hat auf die Nazi-Vorwürfe des türkischen Präsidenten gegen die deutsche Bundeskanzlerin Merkel noch zurückhaltend reagiert.

Einige Politiker wurden dagegen deutlich. So warnte der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Weber, dass der Stolz einer Nation nicht durch das Beleidigen anderer verteidigt werden könne.

Auch beim neuen SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz stießen die jüngsten Äußerungen Erdogans auf Empörung. Erdogan trete alle Gepflogenheiten der internationalen Diplomatie mit Füßen, warnte Schulz.

Der Vorsitzende des Auswärtigen Amtes des Deutschen Bundestags, Röttgen (CDU), mahnte „klare“ Worte an. Die Türken sollten vor dem Referendum wissen, dass sie auch über das Verhältnis ihres Landes zur EU abstimmten.

dpa/rkr

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