Oper

Elf neue Produktionen in der kommenden Saison in der Brüsseler Oper La Monnaie

So viele neue Produktionen wie noch nie gibt es in der Spielzeit 2019-2020 in der Brüsseler Oper La Monnaie, nämlich elf. Von Mozart über Richard Strauss und Jacques Offenbach bis zu Uraufführungen reicht des Angebot, das Operndirektor Peter De Caluwe mit seinem Team vorbereitet hat. Dabei geht er diesmal neue Wege. Mehr ...

Frankenstein: Spektakuläre Uraufführung in der Brüsseler Oper La Monnaie

Wer kennt nicht den Schauerroman "Frankenstein" der englischen Autorin Mary Shelley oder zumindest die Verfilmung aus den 1930er Jahren? Der katalanische Regisseur Alex Ollé ist seit früher Jugend fasziniert von dieser Geschichte und von ihm stammte dann auch die Anregung, aus Frankenstein eine neue Oper zu machen. Am Freitag fand in Brüssel die Uraufführung statt. Mehr ...

Die Oper Lüttich präsentiert Verdis „Aida“

Der Triumphmarsch aus Giuseppe Verdis "Aida" zählt zu den größten Hits der klassischen Musik. Die eindrucksvollen Fanfarenklänge lassen einen manchmal vergessen, dass diese Verdi-Oper nicht nur auf Massenszenen setzt, sondern auch sehr intime Momente aufweist. Bis zum 14. März wird "Aida" noch in der Lütticher Oper gezeigt. Mehr ...

Spannende Opernentdeckung in Antwerpen: „Cardillac“ von Paul Hindemith

Mit einer echten Wiederentdeckung wartet in diesem Monat die Flämische Oper auf: "Cardillac" von Paul Hindemith. 1926 wurde die Oper uraufgeführt, dann aber von den Nazis aus den Spielplänen verbannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg schuf Hindemith eine neue erweiterte Fassung der Oper. Aber dann verschwand "Cardillac" wieder aus den Programmen. Umso erfreulicher ist es, dass die Flämische Oper jetzt das Werk in seiner ursprünglichen Fassung wieder aus der Versenkung geholt hat. Mehr ...

Ponchiellis „La Gioconda“ in der Brüssel Oper La Monnaie

Mit Leonardo da Vincis "Mona Lisa" hat Amilcare Ponchiellis "La Gioconda" nichts zu tun. Diese Oper zwinkert den Betrachter, um im Bild zu bleiben, nicht mit einem sanften Lächeln zu. Im Gegenteil, es ist eine brutal grausame Geschichte, die hier erzählt wird mit einer grandiosen Musik voller Dramatik und Lyrik. Mehr ...

Packend inszeniert und vorzüglich gesungen: Gounods „Faust“ in der Lütticher Oper

"Faust" ist eine der beliebtesten Opern im französischen Sprachraum und dies nicht nur weil Hergé die Castafiori in den Abenteuern von "Tim und Struppi" die Juwelenarie singen lässt. Charles Gounod hat für seine "Grand Opéra" zahlreiche herrliche Melodien geschrieben, die zu echten Ohrwürmern wurden. Wenn das über dreistündige Werk dann auch noch so subtil und effektvoll inszeniert wird wie jetzt in der Lütticher Oper, dann ist Gounods "Faust" ein großer Opernabend. Mehr ...

Tosca: Wieder einmal ein Fest der Stimmen in der Lütticher Oper

„Tosca“ zählt zu den meistgespielten Opern überhaupt. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Königliche Oper der Wallonie das Meisterwerk von Giacomo Puccini nach 2014 jetzt wieder auf den Spielplan setzt. In Lüttich kann man sich wieder einmal darauf verlassen, dass auf allerhöchstem Niveau gesungen wird, wobei diesmal das Orchester einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Aufführung beiträgt. Mehr ...

Grotesk und düster: La Monnaie zeigt Janaceks „Aus einem Totenhaus“

Die Brüsseler Oper La Monnaie zeigt in diesen Tagen "Aus einem Totenhaus" von Leos Janacek, der hier auf einen autobiographisch geprägten Roman von Dostojewski zurückgreift. Dostojewski war selber mehrere Jahre in einem Gulag eingesperrt und beschreibt die in sich geschlossene Männerwelt. So gibt es in Janaceks Oper auch fast nur männliche Darsteller. Mehr ...