Für François Bölting, seit sechs Jahren Präsident des Calaminia Moto Clubs, geht damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung. "Da steckt sehr viel Herzblut drin. Motocross ist nämlich meine Leidenschaft, seitdem ich vier bin", erzählt Bölting. Damals besuchte er gemeinsam mit seinem Vater erstmals einen Grand Prix in Namur. Die Begeisterung für den Motorsport ließ ihn seitdem nicht mehr los. Einige Jahre fuhr er selbst Rennen, sein letztes Rennjahr war 2008. Seitdem engagiert er sich weiterhin für den Sport und übernahm 2020, kurz vor Beginn der Corona-Pandemie, gemeinsam mit dem neuen Vorstand die Verantwortung im Verein.
Inzwischen zählt der Club rund 160 Mitglieder. Doch ein Motocross-Rennen auf die Beine zu stellen, ist alles andere als selbstverständlich. "Motocross ist ja eigentlich jetzt nicht so einfach zu verteidigen in unserer Gesellschaft." Lange habe der Verein nach einer geeigneten Fläche und vor allem nach einem Landwirt gesucht, der bereit war, sich auf das Projekt einzulassen. Vor rund zwei Jahren wurde man schließlich fündig.
Seitdem laufen die Vorbereitungen. Vor allem die notwendigen Genehmigungen benötigten viel Zeit. Bereits im vergangenen Jahr wollte der Club ein Rennen veranstalten. "Wir wollten das noch im Oktober veranstalten, aber die Genehmigung ist uns erst zwei Wochen davor zugeteilt worden", erinnert sich Bölting. Unter diesen Umständen sei das Risiko zu groß gewesen, die Veranstaltung kurzfristig durchzuführen. In diesem Jahr kam die Genehmigung schließlich Ende Mai - und damit konnte die konkrete Umsetzung beginnen.
"Jetzt sind wir mittendrin statt nur dabei." Seit dem vergangenen Samstag wird die Strecke auf dem Gelände abgesteckt. Für den Vorstand ist das Projekt in vielerlei Hinsicht Neuland. Zwar verfügt der Club durch seine Mitarbeit bei Veranstaltungen in Montzen bereits über Erfahrung mit der Vorbereitung und Durchführung von Motocross-Veranstaltungen, eine komplette Strecke auf einer bislang ungenutzten Wiese zu planen und aufzubauen ist jedoch eine ganz andere Herausforderung.
Die Planung begann deshalb zunächst am Schreibtisch. Mithilfe von Karten und Google Earth wurde das Gelände vermessen und geprüft, welche Streckenführung überhaupt möglich ist. "Im Endeffekt sind wir auf einem gemeinsamen Nenner gekommen." Entstanden ist eine Strecke mit einer Länge von rund 1.450 Metern und einer Breite von zehn Metern. Erste Tests ergaben Rundenzeiten von ungefähr einer Minute und 45 Sekunden. Internationale Spitzenfahrer dürften die Runde voraussichtlich in etwa eineinhalb Minuten bewältigen. "Das sollte reichen, um ein schönes Rennen zu machen", meint der Clubpräsident.
Dass die Premiere nun tatsächlich stattfinden kann, ist für Bölting auch deshalb etwas Besonderes, weil der Calaminia Moto Club damit an eine lange Tradition anknüpft. Das letzte Rennen des Clubs in der Region liegt rund 26 Jahre zurück. "Wir haben uns immer gedacht: Das kann nicht sein, dass es nicht mehr veranstaltet wird." Als Vorbild nahm man sich unter anderem die Situation im benachbarten Nordrhein-Westfalen, wo es zahlreiche permanente Motocross-Strecken gibt. "Was unsere Nachbarn können, das müsste man ja auch irgendwie hinbekommen."
Gleichzeitig weiß der Club, dass eine solche Veranstaltung inmitten einer grünen Landschaft besondere Verantwortung mit sich bringt. "Die Idee ist natürlich auch, die Natur hier vollständig zu respektieren und dann auch wieder alles herzurichten, wie es davor gewesen ist." Einen gewissen Einfluss auf die Natur lasse sich bei einer Veranstaltung zwar nicht vermeiden, entscheidend sei jedoch, diesen so gering wie möglich zu halten.
Besonders in diesem Jahr spielt auch die Trockenheit eine Rolle. Die hohen Temperaturen und die anhaltende Dürre erhöhen die Waldbrandgefahr. Der Club steht deshalb nach eigenen Angaben in Kontakt mit den zuständigen Behörden, der Gemeinde und dem Forstamt. "Wir haben alles dafür getan, das Risiko so gering wie möglich zu halten." Die jüngsten Niederschläge seien dabei hilfreich, dennoch bleibe die Situation unter Beobachtung.
Nach dem Rennwochenende soll von der Veranstaltung möglichst wenig übrig bleiben. Die Strecke wird wieder aufgefräst und neu eingesät. "„Wenn wir fertig sein werden, dann wird ja auch nichts mehr rumliegen." Anschließend müsse man der Natur lediglich etwas Zeit geben. "Eigentlich einen Monat oder zwei später sollte man nichts mehr sehen von unserer Veranstaltung."
Die Premiere in Lontzen soll allerdings nicht das Ende der Entwicklung sein. Langfristig träumt der Club von einer permanenten Trainingsstrecke im Norden der Deutschsprachigen Gemeinschaft, möglichst in der Nähe von Kelmis. Vor allem der Nachwuchs soll dadurch bessere Trainingsmöglichkeiten erhalten. "Unsere Jugend würde schon gern in den nächsten Jahren noch Motorrad fahren." Motocross sei schließlich ein Teil der belgischen Sportgeschichte. "Wir sollten alle einmal wissen, dass Motocross unser Heimatsport ist."
Bis zu einer solchen permanenten Strecke ist es jedoch noch ein weiter Weg. Gespräche mit Grundstückseigentümern, Behörden und den zuständigen Stellen stehen an. Auch die finanziellen Hürden sind erheblich. Für die notwendigen Untersuchungen und die Vorbereitung eines entsprechenden Genehmigungsverfahrens rechnet der Club nach eigenen Angaben derzeit mit mindestens 50.000 Euro.
Zunächst aber richtet sich der Blick auf das kommende Wochenende. Dann soll auf der neuen Strecke in Lontzen das erste Rennen des Calaminia Moto Clubs über die Bühne gehen.
Radio-Interview mit François Bölting im Player:
Christophe Ramjoie



Für mich ist der Motorrennsport genau wie der Autorennsport angesichts der Auswirkung en des Klimawandels, die wir ja hier grade besonders gespürt haben völlig obsolet.
Ich möchte nicht, dass unsere Gemeinde , in der ich seit 26 Jahren lebe, Genehmigungen in dieser Art erteilt.
Bedauernswert , dass auch noch Jugendliche
für diese Sportart begeistert werden ( sollen)
Was für den Club ais Kelmis ein Traum ist, der endlich in Erfüllung geht ist zum Albtraum für die Anwohner geworden. Diese wurden erst vor ein paar Tagen vor vollendete Tatsachen gestellt. Unfassbar, wie wenig die Lontzener Gemeinde an ihre Bürger denkt. Denkt daran bei den nächsten Wahlen!
Ich finde es super, dass die Gemeinde Lontzen das Event genehmigt und so den Motorsport unterstützt. Davon gibt es ja nicht allzu viel im Norden der DG.
Unfassbar und respektlos, so etwas in dieser wunderbaren und stillen Landschaft zu genehmigen! Die Abgase, das CO2, der Lärm, die Bodenstruktur, parkende Autos, und, und, und. Wenn schon unbedingt so eine unzeitgemäße Veranstaltung, warum nicht irgendwo auf einer Industriebrache?
Lustiger Artikel… Herzblut Engagement Sport. Welche Auswirkungen hat eine solche Veranstaltung? Flurschäden, extreme Lärmemission direkt 50m neben einem Natura2000 Schutzgebiet, Zerstörung des Landschaftsbildes. Feste Trainingsstrecke bedeutet für Anwohner&Natur extremste krankmachende Lärmbelästigung, Wertverlust der Immobilien, ersticken des sich entwickelnden Tourismus,der ein Teil der hiesigen Wirtschaft wird. Welchen Nutzen hat die Gemeinde&Bürger? Es ist offensichtlich keine Veranstaltung,die die Geimeinschaft,Kultur,Natur oder den Sport für die Bürger fördert. Die Gemeinde handelt nicht zum Wohle seiner Bewohner und Steuerzahler.
Wanderparadies wird zur Rennstrecke
Man muss sich vor Augen führen:
Direkt am Natura-2000-Gebiet, am Waldrand und nur 500 Meter vom Narzissenfeld entfernt, findet am 29. und 30. August eine Motocross-Veranstaltung statt – von morgens gegen 6/7 Uhr bis abends um 23 Uhr.
Hunderte Motorräder und Quads, Transportfahrzeuge, Pkw, Parkflächen, Festzelte, Imbissstände und Toilettenanlagen – mitten in einer der schönsten Natur- und Wandergegenden unserer Gemeinde.
Krass, dass so etwas an diesem Ort genehmigt wurde. Dieser Ort ist keine beliebige Wiese. Er ist Lebensraum für Tiere und Erholungsgebiet – und lebt von seiner Ruhe.
Und die Anwohner? Sie werden ein ganzes Wochenende lang kaum ein normales Wort miteinander reden können.
Gerade nach dem Brand im Hohen Venn und dem tagelangen Einsatz unserer Feuerwehrleute frage ich mich, wie man eine solche Veranstaltung am Waldrand planen konnte. Ich kann mir gut vorstellen, dass mancher Feuerwehrmann angesichts dessen die Hände über dem Kopf zusammenschlägt.
Mal sehen, wie es wirklich wirkt!
Ich könnte kotzen angesicht der Engstirnigkeit von Herrn Bölting. Was ist das für eine Argumentation, dass „wir alle einmal wissen sollten, dass Motocross unser Heimatsport ist“! Wozu hat der Mensch ein Hirn? Inzwischen müsste es doch bei jedem, bis auf eine Ausnahme in den USA, angekommen sein, dass es den Klimawandel gibt und dass es fünf vor zwölf ist. „Anschließend müsse man der Natur lediglich etwas Zeit geben“. Dieser Mann hat nichts begriffen. Dort ist der Lebensraum vieler Wildtiere, die erschreckt und verjagt werden. Benzin und Öl werden in den Boden sickern, der CO2 Ausstoß wird enorm sein. Ich finde es einerseits respektlos von den Motocross-Teilnehmern, andererseits unverantwortlich von der Gemeinde, diese Veranstaltung zu genehmigen. Da ist bestimmt viel Geld hin und her geschoben worden. Und das schlaue Bäuerlein, dass seine Wiese bestimmt nicht kostenlos zur Verfügung gestellt hat, lacht sich eins ins Fäustchen.
Es gibt einige Strecken in Ostbelgien, die für die langjährige Nutzung genehmigt sind. Warum musste das jetzt in einem Wohngebiet und Naturschutzgebiet seitens der Gemeinde Lontzen genehmigt werden? Zudem wurden die Anwohner nicht informiert. Da ist ein großes Versäumnis passiert und viele Fragen sind offen, die geklärt werden müssen. Selbstverständlich schützen die Anwohner sich, ihre Immobilie und die umliegende Natur. Das ist ein gesundes Verhalten. Ich will so ein Event nicht noch einmal in unserer Gemeinde!
Wir sind sehr über Ihre einseitige Berichterstattung (05.07. und 22.08.26) erstaunt, in der nur der Vorsitzende des CMC, Herr Bölting, zu der Veranstaltung befragt wird. Wir, die betroffenen Anrainer halten das geplante Motocross Rennen in Hinblick auf Brandgefahr, Bodenzerstörung, chemische Verschmutzung und Lärm- und sonstige Belästigung für unverantwortlich. Bei zu erwartenden ca. 2000 Personen (Teilnehmer und Zuschauer) werden beispielsweise nur 10 Toiletten zur Verfügung stehen. Auch ist kein Löschfahrzeug der Feuerwehr auf dem Gelände vorgesehen. Wir sehen der Veranstaltung also mit großen Sorgen und Ängsten entgegen.
Es ist äußerst irritierend, wie eine Genehmigung für ein solches “Event” augenscheinlich ohne Kenntnis und Beteiligung der betroffenen Anwohner still und leise erteilt werden konnte. Wie gehen die Verantwortlichen mit den Belangen und Befürchtungen der hier ansässigen Bürger um, mit dem Schutz und der Pflege von Pflanzen- und Tierwelt? Wie sieht es mit der Fürsorgepflicht für die Bewohner dieses herrlich ruhigen Fleckchens Natur und für das angrenzende Naturschutzgebiet aus?
Alle reden - seit dem Brand im Hohen Venn hochaktuell - von Klimaschutz und der dringend erforderlichen Anpassung an den Klimawandel; in Lontzen feiert man das erste Motocross Event, ein Wochenende voll des Lärms und stinkender Abgase in einer wunderbaren Wohn-, Natur- und Wandergegend. Wie fragwürdig bleibt da die Zusicherung einer vollständigen Wiederherstellung der Natur nach Monaten? Das darf sich nicht wiederholen!
Ein Motocross-Rennen an einem einzigen Wochenende sollte aus meiner Sicht nicht unnötig dramatisiert werden. Natürlich entstehen dabei Lärm und gewisse Emissionen, allerdings handelt es sich um eine zeitlich klar begrenzte Veranstaltung und nicht um einen dauerhaften Betrieb.
Auch die häufig angesprochene Brandgefahr lässt sich durch einfache Sicherheitsmaßnahmen erheblich reduzieren. Wenn auf offenes Feuer verzichtet wird, nicht geraucht wird und der Veranstalter die notwendigen Brandschutzvorgaben einhält, kann das Risiko auf ein vertretbares Maß reduziert werden.
Ebenso sollte man die CO₂-Emissionen in Relation setzen: Ein einzelnes Veranstaltungswochenende ist hinsichtlich seiner Auswirkungen etwas völlig anderes als ein ganzjähriger Motorsportbetrieb.
Motocross-Wochenende in Lontzen 🏁🇧🇪
Belgien gehört zu den erfolgreichsten Motocross-Nationen der Welt. Umso schöner ist es, dass dieser Sport endlich wieder in unserer Gegend stattfindet. Lontzen und die Region haben eine lange Motocross-Tradition – bereits seit den 1970er-Jahren fanden hier Veranstaltungen statt.
Motocross ist mehr als nur Motoren und Rennen. Sport gibt Jugendlichen Ziele, Disziplin, Teamgeist und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Gerade für die Jugend sind solche Angebote wichtig.
Natürlich darf man kritisch sein. Aber bevor man kritisiert, sollte man sich richtig informieren. Von permanentem Lärm kann keine Rede sein. Die Veranstaltung ist zeitlich begrenzt und findet nicht täglich ab 7 Uhr morgens bis spät in die Nacht statt.
Das Wochenende bringt außerdem Besucher nach Lontzen, belebt das Dorf und stärkt Bekanntheit, Tourismus und lokale Wirtschaft.
Sehen wir deshalb auch die positiven Seiten: Sport, Tradition, Gemeinschaft, Jugendförderung und ein Stück Lontzener Geschichte.
🏁 Willkommen zurück, Motocross! 🇧🇪
Hallo zusammen,
ein paar Fakten nehmen vielleicht die Sorge:
Es ist eine einmalige Aktion für ein Wochenende im Jahr, keine dauerhafte Strecke. Die Gemeinde hat alles geprüft und genehmigt. Auch beim Thema Natura 2000 schauen Behörden extrem genau hin – das klappt z. B. in Moresnet seit über 60 Jahren problemlos direkt im Schutzgebiet, wo die Wiesen danach top zurückgegeben werden.
Der Lärm ist nicht durchgehend: Es gibt strikte Fahrzeiten und feste Abschaltszeiten für Stromaggregate am Abend (definitiv nicht bis 23 Uhr). Brandschutz ist mit den Behörden und Feuerwehr abgeklärt. Ebenfalls werden dort Traktoren mit Wasserfässer und ein Wassertank (wie im Venn) vor Ort selber sein.
Es ist doch schön, dass wieder Leben nach Lontzen kommt. Geben wir den Organisatoren die Chance, sich zu beweisen, und schauen es uns erst mal an. Am Ende wollen alle ein friedliches Miteinander!
Ich find es super das so ein Event mal nach Lontzen kommt , ich freue mich schon seit Wochen 😊
Kann gerne jedes Jahr gemacht werden 🎉
Alte, belgische Traditionen - wozu Motocross auch gehört - müssen gefördert bzw. beibehalten werden.
Wenn es nach dem Klimaschutz ginge, dürfen wir kein Osterfeuer, Kirmes mit und ohne Traktortreffen, Martinsfeuer etc. veranstalten.
Diese haben für das menschliche Wohlbefinden bezüglich sozialer Kontakte und die daraus resultierende mentale Gesundheit eines jeden Einzelnen für die Allgemeinheit einen nicht zu unterschätzenden Wert. Auch für die Jugend findet sich hier die Möglichkeit der Freizeitgestaltung zum Sammeln von Fahrerfahrung, Geschicklichkeit, Teamgeist .... mit körperlicher Aktivität. Alles besser als isolierter Handy-Konsum.
Ich finde es toll das etwas organisiert wird und werde den Verein bestmöglich unterstützen ! Früher gab es dort auch ein Autocross rennen, vielleicht sollte man das auch wieder beleben.
Wie Herr F.Hubert schreibt, Traditionen müssen unterstützt werden.
PS: in Sachen Klimaschutz könnten doch auch noch die Traktoren bei den Karnevalsumzügen verboten werden, Pferde natürlich auch, wegen Tierschutz. Also nur noch Fussgruppen.
Es ist doch toll,das im Norden der DG so etwas veranstaltet wird.
Und wenn ich die Kommentare einiger Anwohner hier lese,ja,es wird wohl Motoren"Lärm" geben,aber das wird in einem überschaubaren Rahmen sein,und ich glaube kaum,das dies zu einer "Dezibelorgie "ausartet.
Man kannauch gegen alles sein,seid froh das sich Leute engagieren, ezwas auf dieBeine stellen.
Immer gegen alles,da muss ja auch schon wieder der Klimaschutz vorgeschoben werden.
Ich freue mich jedenfalls,werde mir das anschauen kommen.(Selbstverständlich mit einem E-Auto, mit Solaranlage am Haus betankt.😉)
Ich finde es klasse, dass die Gemeinde Lontzen Mut beweist und dieses Event genehmigt hat. Motocross gehört zur belgischen Sportgeschichte und es ist wichtig, dass auch die Jugend eine Plattform für ihr Hobby bekommt. Die Kritik in den Kommentaren nehme ich ernst, aber es handelt sich hierbei um eine einmalige, temporäre Veranstaltung an nur zwei Tagen und nicht um eine dauerhafte Belastung. Wenn im Nachgang alles sauber hinterlassen und neu eingesät wird, zeigt das doch, dass Sport und Respekt vor der Natur Hand in Hand gehen können. Viel Erfolg für das Rennwochenende!
Ich freue mich auf das Motocross-Rennen in Lontzen. Das gehört hier in Belgien einfach zu unserer Kultur und Tradition.
Wird ein geiles Wochenende
Richtig klasse von der Gemeinde Lontzen, diese Motocross-Premiere zu genehmigen und der Region ein tolles Event zu ermöglichen!
Wer daran wieder was auszusetzen hat: "Bleibt einfach zu Hause auf der Couch, zieht euch eine schöne Öko-Reportage im Fernsehen rein und geht den Leuten am Sonntag woanders mit euren Demoplakaten auf den Zeiger".
Viel Erfolg an die Veranstalter und allen Besuchern ein super Wochenende! 🏍️💨
Obwohl ich in jungen Jahren begeistert mit Mopeds durchs Gelände gefahren bin, ist MotoCross aus meiner Sicht in Anbetracht der klimatischen Veränderungen nicht mehr zeitgemäß.
Wirklich unpassend finden wir aber die Örtlichkeit. Das Gelände liegt direkt neben einem Naturschutzgebiet und unserem Zuhause. Viele Befürworter hätten eine andere Sicht, wenn die Rennen auf ihren Nachbargrundstücken stattfinden würden. Neben der Lärmbelästigung bleibt auch ein mulmiges Gefühl nach dem Vennbrand. Trotz Raucherzonen lässt sich das leichtsinnige Wegwerfen einer Zigarettenkippe kaum verhindern. Erst recht nicht beim Bier.
Die Veranstaltung beschränkts sich nicht auf ein Wochenende mit zeitlich begrenzten Rennen (und Trainingsläufen Sonntags ab 8 Uhr). Viele Teilnehmer werden die Nächte vor Ort verbringen und vermutlich ihre Erfolge privat feiern. Die Aufbauarbeiten laufen seit Tagen. Erfahren haben wir von der Veranstaltung erst vor gut einer Woche!
Also, wenn schon MotoCross, dann bitte in Kiesgruben oder Industriebrachen, aber nicht in unmittelbarer Nähe zu geschützter Natur, Tier und Mensch.
Das jemand mit Motorsport nichts mehr anfangen kann,und dem kritisch gegenüber steht ist halt so,ich respektiere das auch.
Jeder hat seine Meinung,und das ist auch gut so.
Was mich etwas stört,ist die Aussage das die neuen Klimaveränderungen als Vorwand genommen wird, diese Veranstaltungen zu verteufeln.
Wenn man heute sieht,was sich bei solchen Rennen alles geändert wurde, um so gut wie möglich den Naturschutz zu respektieren, kann man sich unvoreingenommen vor Ort ansehen.
Vorschriften und Gesetze werden intensiv geprüft und kontrolliert.
Und ich bin sicher,in Lontzen wird das auch so sein...
Ich würde gerne mal die Urlaubsplanung, die Fahrzeuge und die täglichen Strecken die damit zurückgelegt werden sehen von allen die hier Klimawandel, CO2,... rufen !
Ich verstehe das ganze Tralala um eine Cross Veranstaltung nicht. Wir haben zwei wundervolle Crossstrecken in der Eifel und keine Diskussionen. Ich unterstütze die Veranstalter voll und ganz und wünsche Ihnen für die Zukunft auch weiter solche Veranstaltungen durchzuführen. Nur weiter so.