Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham haben die belgischen Athleten am Donnerstag bereits dreimal für positive Schlagzeilen gesorgt. Helena Ponette überraschte sich selbst mit einer starken persönlichen Bestzeit und einem Finalplatz über 400 Meter. Ponette lief eine Zeit von 50,31 Sekunden, das ist fast eine halbe Sekunde unter ihrem bisherigen Rekord.
Trotz zahlreicher Verletzungsprobleme konnte sich Merel Maes souverän für das Hochsprung-Finale qualifizieren. Sie schaffte 1,91 Meter. Ihre persönliche Bestmarke liegt bei 1,97 Metern.
Über 3.000 Meter Hindernis lagen bei den Belgiern Freude und Enttäuschung dicht beieinander: Rémi Schyns schaffte problemlos den Einzug ins Finale, er wurde Zweiter des Vorlaufs in 8:34,63 Minuten. Tim Van de Velde hatte Pech durch einen Sturz in der letzten Runde und ist ausgeschieden. Auch Speerwerfer Timothy Herman verpasste das Finale.
Zehnkämpfer Dai Keïta liegt nach acht Disziplinen auf Platz 13. Im Stabhochsprung schaffte es der EM-Neuling auf Platz fünf mit einer Höhe von 5,00 Metern (PB: 5,11 Meter). Beim Diskuswerfen hatte er zuvor 39,04 Meter erreicht (PB: 41,32). In Führung liegt der Deutsche Leo Neugebauer.
sporza/mh