Sie rechnen mit einem Teilnehmerfeld aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden. "Eigentlich ist alles wie im letzten Jahr. Wir rechnen mit etwa 100 Teilnehmern und hoffen, dass sich kurzfristig vielleicht noch der ein oder andere anmeldet", sagt Organisator Pascal Langer.
Im Mittelpunkt stehen dabei auch die belgischen Olympioniken, die um den nationalen Meistertitel kämpfen werden. "Alle sind am Start. Für alle sollte das Ziel sein, den belgischen Meistertitel zu erringen. Manche wollen ihren Titel verteidigen. Thierry wird heiß darauf sein, ihn zurückzuholen, und Marek wird sicherlich ebenfalls vorne mitspielen wollen. Für Spannung sollte also gesorgt sein", so Langer.
Nicht nur für die erfahrenen Biathleten ist der Wettkampf ein wichtiger Termin. Auch der Nachwuchs erhält in Elsenborn eine erste Standortbestimmung vor den nächsten internationalen Rennen. "Für uns ist das relativ wichtig, weil wir die ersten Anzeichen bekommen, wie die Saisonvorbereitung bisher gelaufen ist. Die Rennen zeigen uns, wo wir für die Wettkämpfe im September und Oktober in Frankreich noch nachbessern müssen", erklärt Langer.
Damit die Zuschauer das Renngeschehen künftig noch besser verfolgen können, wurde die Strecke überarbeitet. Der Startbereich wurde verlegt, sodass die Zuschauer den Beginn des Rennens direkt verfolgen können. Außerdem führt die Strecke zunächst am Schießstand vorbei, bevor die Athleten auf ihre Runde gehen. Eine weitere Neuerung betrifft den Rennverlauf: Statt fünf werden nun sieben Runden gelaufen. "Dadurch erwarten wir uns mehr Spektakel und zusätzliche Positionskämpfe vor und nach dem Schießen", sagt Langer.
Mit rund 100 Teilnehmenden hat sich die Belgian Open Championship inzwischen etabliert. Eine deutliche Vergrößerung des Starterfeldes steht für die Organisatoren derzeit jedoch nicht im Vordergrund. "In erster Linie sind wir mit diesen 100 Teilnehmern wirklich zufrieden. Belgien liegt für viele Nationen wie die Schweiz oder die deutschen Biathlonstandorte nicht gerade auf dem Weg. Langfristig möchten wir aber die Strecke verlängern oder an einem anderen Standort einen richtigen Sprint und eine Verfolgung anbieten. Das würde die Veranstaltung noch attraktiver machen und hoffentlich weitere Athleten nach Elsenborn locken."
Christophe Ramjoie