Wie schon gegen die Kap Verden und gegen Ägypten tat sich Titelverteidiger Argentinien auch gegen die Schweiz schwer. Alexis MacAllister (10.) erzielte das 1:0 für die Albiceleste, den Ausgleich besorgte in der 67. Minute Dan Ndoye. Kurz darauf wurde Breel Embolo vom Platz gestellt, die Schweizer mussten sich bis zum Schluss demnach in Unterzahl den argentinischen Angriffen erwehren.
Lange ging das gut: Die Schweizer Abwehr stand, Argentinien schaffte es vorerst nicht, den Riegel zu knacken. Erst in der zweiten Hälfte der Verlängerung überwand Julian Alvarez (112.) mit einem sehenswerten Schlenzer den Schweizer Torhüter Gregor Kobel. Lautaro Martinez schoss in der Nachspielzeit der Verlängerung noch das 3:1 für Argentinien.
Auf Englands Jude Bellingham war Verlass
Im Halbfinale wartet England auf den Titelverteidiger. Ausgetragen wird das Spiel am Mittwoch (15. Juli) um 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Atlanta.
England zog durch ein 2:1 über Norwegen in die Vorschlussrunde ein. Die Skandinavier brachten sich in der 36. Minute in Führung, Andreas Schjelderup traf, kurz vor dem Halbzeitpfiff stellte Englands Jude Bellingham (45.+2) das 1:1 her.

Auch Harry Kane netzte für seine Mannschaft ein, allerdings wurde der Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.
Ähnliches Spiel dann für die Norweger: Torbjørn Heggem ließ die Seinen jubeln, allerdings verweigerte der Schiedsrichter dem Tor nach dem Videostudium die Anerkennung, da sich Erling Haaland zuvor ein Foulspiel geleistet hatte.
Kristoffer Ajer (76.) verpasste für Norwegen den abermaligen Führungstreffer, per Kopfstoß beförderte er den Ball an die Latte. England konnte sich in Miami auf Bellingham verlassen, der in der Verlängerung den Siegtreffer erzielte.
rtbf/fifa/moko