"Ich bin auf jeden Fall sehr froh, nochmal hier gewesen zu sein. Das ist das erste Mal seit meinem Abitur, dass ich nochmal zur Pater-Damian-Sekundarschule komme", sagte Kötters. Die Rückkehr habe viele Erinnerungen geweckt: "Es gibt positive Erinnerungen, negative Erinnerungen. Nach sieben Jahren sind da schon einige Emotionen."
Besonders erfreut zeigte sich der Ostbelgier über die Gründung der Handball Akademie. Für ihn ist sie ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung des belgischen Handballs: "Dass die Pater-Damian-Sekundarschule jetzt diese Handballakademie gegründet hat, ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des gesamten belgischen Handballs."
Dass er als erster Gastredner eingeladen wurde, bezeichnete Kötters als große Ehre. Sein Ziel sei es gewesen, den Jugendlichen einen Einblick in den Weg zum Profisport zu geben. "Die Kinder waren neugierig, haben viele Fragen gestellt. Ich war wirklich sehr froh, hier zu sein."
Zu seiner eigenen Schulzeit existierte ein solches Angebot noch nicht. Umso überzeugter ist Kötters vom Konzept der Akademie: "Ich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn es die schon gegeben hätte, als ich zur Pater-Damian-Sekundarschule gekommen bin. Dann hätte ich mich auf jeden Fall eingeschrieben."
Der Handball habe insbesondere in Ostbelgien seit Jahrzehnten einen hohen Stellenwert. Die Akademie sei deshalb ein logischer nächster Schritt. "Jedes Training, das man mehr macht, ist ein Schritt Richtung Profi-Niveau oder auch Richtung erste Mannschaft im Heimatverein. Das ist schon eine große Leistung."
Von der Veranstaltung selbst nahm Kötters ebenfalls positive Eindrücke mit. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Begeisterung der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer: "Es macht natürlich ein sehr positives Bild, so viele junge Leute zu sehen, die Lust haben, sich in die Handballakademie einzuschreiben und aktiv zuzuhören."
Radio-Interview mit Raphael Kötters im Player:
Christophe Ramjoie